ver.di fordert bundeseinheitliche Qualitätsstandards für Kindertageseinrichtungen

Unser Vorschlag im Interesse der Fachkräfte, Kinder und Eltern

Kindertageseinrichtungen sind wichtige Bildungseinrichtungen für junge Menschen. Sie zu besuchen, ist für den weiteren Lebenslauf von Kindern von hoher Bedeutung. Die emotionale, soziale, körperliche, kognitive, sprachliche, musische und kreative Entwicklung von Kindern wird hier individuell begleitet, unterstützt und angeregt und ermöglicht einen guten Start in das Leben. ver.di sich seit langem, im Interesse der Fachkräfte, der Kinder und der Erziehungsberechtigten für die Verbesserung der Situation in den Einrichtungen und für eine nachhaltige Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe ein. Darum haben wir ein Konzept für ein wirklich gutes Kita-Gesetz vorgelegt und in die politische Diskussion eingebracht.

Das „wirklich Gute-Kita-Gesetz“ von ver.di zum Download -->

Heute 17 Uhr - Live Stream : Corona und Soziale Arbeit

Aktuelles

COVID-19 als Berufskrankheit

auch die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst sind einem hohem Infektionsrisiko ausgesetzt. Was zu tun ist, wenn sie sich auf der Arbeit mit Covid-19 infizieren und wie Corona als Berufskrankheit anerkannt werden kann, lest ihr im Flyer.

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Gemeinsam Schutz organisieren!

Beschäftigte in der Behindertenhilfe haben ein hohes Risiko, sich mit Covid19 anzustecken. Wie ihre Gesundheit geschützt und Corona als Berufskrankheit anerkannt werden kann, lest ihr hier. 

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Veranstaltung, Sozial -und Erziehungsdienst, Soziale Arbeit, Hubertus Heil, Christine Behle, Behindertenhilfe
© ver.di

Profis am Limit?

Diskutiert am Internationalen Tag der Sozialen Arbeit (16. März 2021) auf unserer digitalen Konferenz mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und der stellvertretenden ver.di-Vorsitzenden Christine Behle.

Die digitale Konferenz findet am Dienstag, den 16. März 2021, von 17:00 bis 18:30 Uhr statt.

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Der aktuelle Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform des Sozialgesetzbuchs VIII (SGB VIII) stellt die Profession der Sozialen Arbeit und ihre Fachlichkeit in Frage.

Eine Stellungnahme anlässlich der am Montag, den 22.02.2021, im Familienausschuss des Bundestages stattfindenden Anhörung.

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Professionelle Kinder– und Jugendhilfe  braucht bessere gesetzliche Grundlagen!

Gesetzentwurf zur Reform des SGB VIII bleibt weit hinter den Erwartungen zurück! Inzwischen hat das Bundeskabinett dem Bundesrat und Bundestag den Gesetzentwurf zur SGB VIII Reform vorgelegt. Bereits Ende Januar 2021 findet die erste Lesung im Bundestag statt, für den 22.02.2021 ist die Anhörung im Bundestag geplant und im Frühsommer soll das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen sein.
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Volle Kita-Gruppen in Pandemie- Zeiten

Um Beschäftige, Kinder und Eltern zu schützen, erwartet ver.di einheitliche Regelungen von Bund und Ländern, sowie einen abgestimmten Stufenplan für den Kita- Betrieb unter Corona- Bedingungen.
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SO NICHT! - Beschäftigte fordern klare Regelungen für den Lockdown in Kindertagesstätten!

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert angesichts der hohen Infektionszahlen und des zwischen Bund und Ländern beschlossenen Lockdowns die politisch Verantwortlichen in den Bundesländern auf, in den Kindertagesstätten keinen Regelbetrieb durch die Hintertür zuzulassen und bundesweit klare Regeln für die Inanspruchnahme der Kita-Notbetreuung zu schaffen.
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Workshop: Digitalisierung im Sozialwesen – Herausforderungen für die Mitbestimmung

Mittwoch, 27. Januar 2021, 10:00 Uhr – 17:00 Uhr

Die Digitalisierung im Sozialwesen ging bislang eher schleppend voran. Dies ändert sich aktuell mit der Corona-Pandemie. Viele Bereiche des Sozialwesens erleben derzeit einen Digitalisierungsschub. In welchem Umfang und in welcher Form Digitalisierung in den Bereichen Kindertagesstätten, Kinder- und Jugendhilfe und Behindertenhilfe stattfindet und welche Probleme und Herausforderungen dies für die Beschäftigten und Interessenvertretungen bringt, soll in dem Workshop diskutiert werden.

Zunächst wird in Vorträgen ein Überblick über den Stand und die Perspektiven der Digitalisierung im Sozialwesen gegeben und beispielhaft die Digitalisierungsstrategie der Caritas vorgestellt. In Arbeitsgruppen soll dann branchenübergreifend anhand spezifischer Entwicklungen vertieft diskutiert werden. Damit sind Fragestellungen verbunden, wie die Auswirkungen auf die Fachlichkeit, Belastungen- und Entlastungsstrategien, Mitbestimmung bei der Einführung digitaler Systeme – um hier nur einige zu nennen.

Ziel des Workshops ist es, sich einen Überblick über den aktuellen Stand und neue Entwicklungen zu verschaffen und den Handlungsbedarf aus der Sicht von Beschäftigten und Interessenvertretungen zu klären.

Der Workshop findet am 27. Januar entweder in der ver.di-Bundesverwaltung (Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin I Raum AIDA) oder als Online-Workshop statt. Die Teilnehmenden erhalten diesbzgl. rechtzeitig eine Information.

Der Workshop richtet sich an betriebliche Interessenvertretungen aus den unterschiedlichen Arbeitsfeldern des Sozialwesens. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos.

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Ausbildung attraktiver gestalten: ver.di legt Konzept für eine bundeseinheitliche Erzieher*innenausbildung vor

Die Zeit ist reif für ein bundeseinheitliches Ausbildungsgesetz für den Beruf staatlich anerkannte*r Erzieher*in. Schon heute arbeiten rund eine Million Menschen im Bereich der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern sowie in der Kinder- und Jugendhilfe. Die meisten von ihnen sind Erzieher*innen. Und der Bedarf steigt weiter. Mit dem geplanten Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Kinder ergänzend zum Besuch der Grundschule und dem weiteren Ausbau der Kindertageseinrichtungen sind Zigtausende weitere Erzieher*innen auszubilden.

Die bestehenden Ausbildungssysteme halten mit diesem Wachstum nicht mit und es besteht bereits seit Jahren ein eklatanter Fachkräftemangel. Statt Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern und damit den Beruf attraktiver zu machen, gehen die Länder einen riskanten Weg. Sie lockern Vorgaben für das Fachpersonal in Kitas, installieren Anlern-Kurse und entwickeln Ausbildungen, die den fachlichen Ansprüchen nicht gerecht werden. Diesen Abwertungstendenzen tritt ver.di entschieden entgegen. ver.di fordert die Neugestaltung der Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher*in und hat einen Vorschlag erarbeitet: das bundeseinheitliche Ausbildungsgesetz für den Beruf staatlich anerkannte*r Erzieher*in. 

Zentrale Ziele sind:

  • eine pädagogische Ausbildung mit einem Abschluss auf DQR Niveau 6
  • gesetzlich verankerte Gebührenfreiheit der Ausbildung und Anspruch auf Ausbildungsvergütung
  • bundesweiteinheitliche, sozialpartnerschaftlich erarbeitete Rahmencurricula und Ausbildungsrahmenpläne
  • das Recht auf Mitbestimmung im Ausbildungsbetrieb

Das Positionspapier in voller Länge >>>

Der Flyer zum Positionspapier >>>

 

ver.di fordert die Arbeitgeber und die Länder auf, den Gesundheitsschutz der Beschäftigten in Kitas, Horten, der Kinder- und Jugendhilfe sowie Behindertenhilfe zu realisieren!

In einem Schreiben haben sich ehrenamtliche und hauptamtliche Funktionsträgerinnen der Gewerkschaft ver.di an die Träger von Kitas, Horten, Behindertenhilfe und Einrichtungen der Kinder – und Jugendhilfe gewandt.
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Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Ihr wart in den letzten Wochen sichtbar, habt euch organisiert und für eure Interessen gekämpft. Mit Erfolg. In der dritten Verhandlungsrunde ist ein Tarifergebnis für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst erzielt worden. Weitere Informationen dazu findet ihr auf unserer Seite zur Tarifrunde.

ver.di nimmt Stellung zum Gesetzentwurf für ein Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (SGB VIII)

Das Bundesfamilienministerium hat am 5. Oktober 2020 den offiziellen Referentenentwurf zur Reform des achten Sozialgesetzbuches (SGB VIII) veröffentlicht. Im Anschluss wurde auch ver.di zu einer Stellungnahme aufgefordert. Diese kritische Stellungnahme wurde in Abstimmung mit den ehrenamtlichen Gremien im Fachbereich Gemeinden sowie weiteren Expert*innen aus der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe erarbeitet.

Die Reform des SGB VIII und der neue Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule werden die Kinder- und Jugendhilfe erheblich verändern. Wenn wir uns nicht lautstark in die Debatte einmischen, wird die Stimme der Fachkräfte (wieder) übergangen. Daher gilt es jetzt gemeinsam am Ball zu bleiben – im Parlament, in der Fachwelt, in der Praxis und in der gewerkschaftlichen Arbeit!

Zur Stellungnahme >>>

Corona–Kita–Studie – aktuelle Ergebnisse

Jede vierte Kita, die am KiTa-Register teilnimmt, war bisher von Verdachts- und Infektionsfällen betroffen. Tatsächliche Infektionen konnten jedoch nur in insgesamt fünf Prozent der befragten Kitas nachgewiesen werden. Diese betrafen vor allem Erwachsene.
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Corona-Gesundheitsschutz-Handlungshilfe

Die letzten Monate waren anstrengend und belastend für die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen. Die Corona-Pandemie bringt große Unsicherheiten für die Fachkräfte, Eltern und auch die Kinder mit sich. ver.di hat daher eine Handlungshilfe für Beschäftigte und betriebliche Interessenvertretungen entwickelt, die diese unterstützen soll, in der Krise die bestmöglichen Infektionsschutzregelungen in den Betrieben umzusetzen. Grundlage für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie bildet dabei der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieser allgemeine Arbeitsschutzstandard bildet den Rahmen für branchenspezifische Konkretisierungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Der »SARS-CoV-2–Schutzstandard Kindertagesbetreuung« (Stand 05. Juni 2020) ist insofern auch auf die besonderen Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen zugeschnitten.
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Spaltungsversuch zurückgewiesen

»Wir lassen uns nicht spalten«, betont Frauke Groner, Projektleitung des Kinder- und Jugendbüros in Marzahn-Hellersdorf. Am 7. September 2020 protestiert sie gemeinsam mit gut 50 ihrer Kolleginnen und Kollegen aus dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg vor dessen Präsidiumssitzung im Berliner ND-Gebäude. »Seit 2017 verhandeln wir über eine Angleichung der Gehälter an den Tarifvertrag der Länder (TV-L)«, berichtet das Mitglied der ver.di-Tarifkommission. »Doch stattdessen will der Arbeitgeber jetzt ein eigenes Tarifwerk durchdrücken, das einen Teil der Belegschaft schlechterstellt. Dagegen wehren wir uns.«
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"Kein Tarifvertrag – keine Ruhe" - Beschäftigte des Frankfurter Assistenzbetriebs CeBeeF streiten für gute Bedingungen.

Als der insolvente »Club Behinderter und ihrer Freunde (CeBeeF)« in Frankfurt am Main vergangenes Jahr vom Berliner »Pflegewerk« übernommen wurde, waren viele Beschäftigte voller Hoffnung. Die Manager aus der Hauptstadt versprachen viel – unter anderem, den seit 2012 geltenden Tarifvertrag zu respektieren. Wenige Monate später wollen sie davon nichts mehr wissen. Die von ver.di bereits im Januar übermittelte Aufforderung zu Tarifverhandlungen lehnen sie rundweg ab. Deshalb gehen die Beschäftigten – die in getrennten Tochtergesellschaften in der Persönlichen Assistenz, der Schulassistenz und der Verwaltung arbeiten – jetzt auf die Straße.
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„Wir sind unverzichtbar“- ver.di Kampagne zur Situation der Sozialen Arbeit

Schon nach ein paar Wochen in der Corona Pandemie wurde gesellschaftlich deutlich, was wir immer schon wussten: Soziale Arbeit ist systemrelevant und muss gleichzeitig systemkritisch sein. Und wie unter einem Brennglas wurden die prekären Bedingungen in der Sozialen Arbeit noch offensichtlicher. Viele Beschäftigte, Auszubildende, Studierende und auch Wissenschaftler*innen meldeten sich zu Wort und beschrieben die Situation.

ver.di startete daher einen offenen Brief mit Forderungen nach einer sicheren, auskömmlichen Finanzierung der Sozialen Arbeit, nach mehr (Fach-)Personal und mehr Gesundheitsschutz. Mit den Erstunterzeichner*innen aus der Branche, aus der Gewerkschaft und der Wissenschaft unterstützten diesen Brief rund 80.000 Menschen. Am 19. Juni 2020 fand die Übergabe an das Bundesfamilienministerium statt. Stellvertretend für die Beschäftigten übergaben ver.di Aktive aus der Sozialen Arbeit den offenen Brief.

Auch in einzelnen Bundesländern wurde der offene Brief an die dortigen politischen Entscheidungsträger übergeben.

Um nachzuhaken, was aus den Forderungen geworden ist, lud ver.di am 07. Juli 2020 zu einer digitalen Konferenz ein. Gemeinsam mit 800 Kolleginnen und Kollegen forderten wir Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Gudrun Heute-Bluhm als Vertreterin des Städtetags auf, Stellung zu unseren Forderungen beziehen. Dabei wurde kein Blatt vor den Mund genommen. Schonungslos offen berichteten Beschäftigte aus ihrem Arbeitsalltag und hakten nach, wenn Antworten ausblieben oder schwammig waren.

Natürlich wurden nicht alle Fragen befriedigend beantwortet und an vielen Punkten gab es keine zufriedenstellenden Lösungen. Daher heißt es: Wir müssen gemeinsam dranbleiben, aufmerksam sein und uns immer wieder einmischen!

Zum Abschluss der digitalen Konferenz wandte sich der ver.di Vorsitzende Frank Werneke direkt an die Kolleg*innen. Er betonte die Vorbildfunktion des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst, der auch als Leitwährung für viele frei-gemeinnützige Träger der Sozialen Arbeit diene, und forderte die Beschäftigten auf, sich aktiv an der diesjährigen Tarifrunde im öffentlichen Dienst zu beteiligen.

Denn jetzt kommt es darauf an, dass die Arbeit der Beschäftigten, eure Arbeit ordentlich bezahlt wird und die Arbeitgeber mit euch einen respektvollen Umgang pflegen. Das habt ihr verdient!

Weitere Informationen zur Tarifrunde finden sich hier oder speziell für den Sozial- und Erziehungsdienst hier.  

Der Film von der Übergabe

Das sagen Studierende/PiAs/HEPs

Das sagt die Wissenschaft

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Das sagen die Beschäftigten

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Je mehr Beschäftigte aus der Sozialen Arbeit sich in ver.di organisieren, um so besser können wir gemeinsam unsere Forderungen durchsetzen!

Zum Online-Beitritt
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Für die verschiedenen Arbeitsfelder des Sozial- und Erziehungsdienstes haben wir aktuelle Informationen herausgegeben, mit denen wir euch in eurer Arbeit unterstützen möchten: