Soziale Arbeit ist unverzichtbar - immer!

Die vergangenen Wochen und Monate in der Corona-Krise waren hart. Durch den Shutdown wurden die Arbeitsbedingungen auf den Kopf gestellt – das war und ist für alle Beteiligten belastend, anstrengend und zermürbend. Das gilt in besonderem Maße auch für die Beschäftigten und die Adressat*innen der Sozialen Arbeit. Die Soziale Arbeit umfasst ein weites Feld von Arbeitsbereichen wie u.a. Kita, Kinder- und Jugendhilfe sowie Behindertenhilfe. ver.di begleitet euch in diesen schweren Zeiten und gibt euch zeitnah aktuelle Informationen zur Orientierung an die Hand. Wir haben erste Erfahrungen in der Krise gesammelt – wir sind gemeinsam trittfester geworden. Nun lasst uns einen Schritt weitergehen:

Wir sind unverzichtbar – immer! Ohne uns läuft es nicht! Auch wenn die vor der Corona-Pandemie begonnenen Tarifverhandlungen pausieren müssen, wir machen auf uns aufmerksam!

Soziale Arbeit, Sozial- und Erziehgunsdienst, Mehr braucht mehr, Unverzichtbar
© ver.di

Digital nachgehakt

Soziale Arbeit ist unverzichtbar. Besonders in Krisenzeiten. Das wurde auch auf der digitalen Konferenz am 7. Juni 2020 deutlich. Die Kolleginnen aus dem Sozial- und Erziehungsdienst sowie aus der Behindertenhilfe nahmen kein Blatt vor den Mund. Schonungslos offen berichteten sie Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und einer Vertreterin des Städtetags, Gudrun Heute-Bluhm, aus ihrem Arbeitsalltag. Stellvertretend für unzählige Beschäftigte haben die Kolleg*innen bei Politik und Arbeitgebern nachgehakt und Antworten auf die Forderungen aus dem Offenen Brief „Soziale Arbeit ist unverzichtbar“ verlangt. Zuvor war der Offene Brief am 19. Juni von ver.di an das Bundesfamilienministerium überreicht worden. Rund 80.000 Menschen unterstützen die darin gestellten Forderungen nach einer auskömmlichen Finanzierung der Sozialen Arbeit, sowie nach ausreichend Fachkräften und Gesundheitsschutz.

„Die Corona- Pandemie hat die soziale Arbeit in all ihren Bereichen schwer getroffen. Denn die Pandemie trifft auf Bedingungen, die schon vor der Krise äußerst schwierig waren.“ Mit dieser Feststellung eröffnete die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle die digitale Konferenz mit 800 Teilnehmer*innen. Die ohnehin knappe Personaldecke, werde durch die Pandemie noch weiter ausgedünnt, viele Kolleg*innen befänden sich in Kurzarbeit und ganze Einrichtungen Sozialer Arbeit seien von der Schließung bedroht. Den ganzen Artikel findest du hier.

Wir haken nach - alle gemeinsam!

Hier geht es zur Ankündigung der Digitalen Konferenz vom 07. Juli 2020.

Jetzt erst recht!

  • Mehr Anerkennung – auch in der Krise – braucht mehr Geld und mehr qualifiziertes Personal!
  • Mehr Gesundheitsschutz in der Corona-Krise braucht mehr Durchsetzungskraft!
  • Mehr Durchsetzungskraft braucht mehr aktive Gewerkschafter*innen!

Lasst uns gemeinsam die Interessen der Beschäftigten und der Adressat*innen Sozialer Arbeit öffentlich zur Sprache bringen. Das geht am besten mit vielen – vielen Beschäftigten, vielen Eltern, vielen anderen Menschen, denen eine solidarische Gesellschaft am Herzen liegt. In einem Offenen Brief an die politischen Entscheidungsträger*innen fordert ver.di deshalb, die Soziale Arbeit in der Corona-Krise entsprechend ihrer wichtigen Bedeutung zu berücksichtigen.

Forderungen sind adressiert

Beeindruckender Auftritt am 19. Juni 2020. Mit rund 80.000 Unterschriften und dem Offenen Brief im Gepäck zieht eine Delegation von ver.di Aktiven zum Bundesfamilienministerium. Die Beschäftigten aus der Sozialen Arbeit wollen den Offenen Brief Bundesfamilienministerin Giffey (SPD) übergeben, von ihren Arbeitsalltag in Pandemie-Zeiten berichten und ihre Forderungen bei der Bundesregierung platzieren. Hier gibt es mehr Infos.

Der Film von der Übergabe

Aktionsmaterial

Ausserdem stellt ver.di hier verschiedene Aktionsmaterialien zur Verfügung, die ihr nutzen könnt, um eurer Stimme Gehör zu verschaffen.

Das sagen Studierende/PiAs/HEPs

Das sagt die Wissenschaft

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Das sagen die Beschäftigten

Was du jetzt tun kannst

Unterschreib den Offenen Brief!

Sprich darüber mit deinen Kolleg*innen, Klient*innen, mit deinen Nachbar*innen, mit deinen Freund*innen und fordere auch sie auf, zu unterschreiben!

Jetzt unterzeichnen!

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Werde Mitglied von ver.di

Je mehr Beschäftigte aus der Sozialen Arbeit sich in ver.di organisieren, um so besser können wir gemeinsam unsere Forderungen durchsetzen!

Zum Online-Beitritt

Mach mit bei #wirsindunverzichtbar

Die Situation in der Sozialen Arbeit war schon vor der Krise schwierig: zu wenig Personal, zu große Gruppen, zu viele Fälle, zu wenig Geld. Durch die Corona-Pandemie sind weitere Anliegen dazu gekommen. Es braucht z.B. Zeit, um Konzepte auf die Situation anzupassen, es geht um Schutzmaßnahmen, bessere technische Ausstattung und auch um mehr Geld im Portemonnaie! MAch mit bei unserer Plakataktion und lass uns gemeinsam unsere Anliegen und Forderungen sichtbar machen!

Mach mit

Hier findest du Materialien zur Kampagne zum Runterladen, selber Ausdrucken und Verbreiten. Wir möchten die wichtigen Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit weiter in das öffentliche Bewusstsein rücken. Auch du kannst mithelfen unsere Forderungen zu verbreiten, denn wir sind unverzichtbar!

Wie geht es weiter?

Wir konfrontieren die politischen Entscheidungsträger*innen mit unseren Forderungen. Je mehr den Offenen Brief unterschreiben, um so besser. Wir schaffen es zusammen, dass ganz viele Menschen unterzeichnen.

Wir haben uns noch jede Menge weiterer Aktivitäten vorgenommen, um Druck aufzubauen, damit sich die Situation in der Sozialen Arbeit verbessert. Das geht – auch in Corona-Zeiten! Du wirst von uns hören – denn
#wirsindunverzichtbar
#wirsindverdi

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Für die verschiedenen Arbeitsfelder des Sozial- und Erziehungsdienstes haben wir aktuelle Informationen herausgegeben, mit denen wir euch in eurer Arbeit unterstützen möchten: