Worum es geht…

Was wäre unsere Gesellschaft ohne den Einsatz der rund 1,5 Millionen Beschäftigten der Sozialen Arbeit, die sich tagtäglich in Kitas und Horten um den Nachwuchs kümmern, Familien durch Krisen begleiten und Obdachlose und Menschen mit Behinderungen kompetent unterstützen, um nur einige Beispiele zu nennen? Eine Ahnung davon haben wir, seitdem Teile dieser Arbeit während der Corona-Pandemie weggebrochen sind und das Homeoffice gleichzeitig Schule, Kita und Hort wurde. Üblicherweise gilt die Arbeit der Beschäftigten (in sozialen Berufen sind überwiegend Frauen tätig) als selbstverständlich und wird erst öffentlich thematisiert, wenn sie nicht mehr oder nur eingeschränkt läuft.

Der Herausforderung, die Ansprüche der Gesellschaft und die individuellen Interessen der Menschen miteinander in Einklang bringen, widmen sich die Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und viele andere Berufsgruppen tagtäglich mit großem Engagement, Professionalität und jeder Menge Idealismus. Trotzdem wird die unverzichtbare Arbeit, die diese Menschen leisten, zu wenig gesehen – Vor allem aber fehlt es an gesellschaftlicher Anerkennung! Diese fehlende Wertschätzung geht einher mit schlechten Arbeitsbedingungen wie niedrigen Einkommen, einer hohen Zahl von Befristungen. – Das wiederum führt zu Fachkräftemangel und immer mehr Teilzeitarbeit, weil die Beschäftigten die Belastungen ansonsten nicht aushalten. Eine gefährliche Spirale. 

Höchste Zeit, etwas zu ändern…

Bereits in den Jahren 2009 und 2015 setzten sich die Beschäftigten der Sozialen Arbeit bundesweit für eine Aufwertung ihrer beruflichen Tätigkeit ein. Im Rahmen langwieriger Tarifauseinandersetzungen konnten sie mit uns als ihrer zuständigen Gewerkschaft ver.di erste finanzielle Verbesserungen erreichen. Seitdem haben sich jedoch die Arbeitsbedingungen in vielen Bereichen wieder verschlechtert, was zu einem eklatanten Fachkräftemangel führt. Ende Februar starten wir in die Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst. In diesen Verhandlungen fordern die Beschäftigten bessere Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel und eine angemessene finanzielle Anerkennung ihrer Arbeit.

Werde Du / werden Sie Unterstützer*in…

  • Wie kannst Du / wie können Sie helfen? Ganz einfach: Über diesen Link kann sich jede und jeder als Unterstützer*in eintragen.
  • Zusätzlich kannst Du / können Sie uns ein Statement und Foto (per Mail an: sue@verdi.de) schicken, mit dem Du / mit dem Sie der Öffentlichkeit mitteilen, warum Du / Sie die Beschäftigten der Sozialen Arbeit unterstützen. Statement und Foto nehmen wir dann dann in unsere Online-Galerie der Unterstützer*innen auf und werden sie auf unserer Webseite und ggfs. unseren Social-Media-Kanälen veröffentlichen.
    Hinweis: Teile uns bitte in der Mail mit, wenn Du keine Veröffentlichung deines Bildes auf unseren Online-Medien wünscht!  

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Wer uns bisher schon alles unterstützt? Liste der Unterstützer*innen der Kampagne (Stand: 10.06.2022)

Wir stehen an der Seite der Beschäftigten aus der Sozialen Arbeit

Bärbel Bas
© Deutscher Bundestag / Achim Melde

Bärbel Bas

Bärbel Bas

Präsidentin des Deutschen Bundestages

Die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit schaffen 24 Stunden jeden Tag ein wertvolles Netz der Solidarität, das vielen von uns ein sorgenfreieres Leben ermöglicht. Dieses Netz hält unsere Gesellschaft zusammen, selbst unter widrigsten Umständen – wie aktuell in der Corona-Pandemie. Nach wie vor sind es vor allem Frauen, die mit großem Engagement pflegen, betreuen und begleiten. Lassen wir die Beschäftigten der Sozialen Arbeit nicht länger auf die verdiente Wertschätzung warten! Das ist ein Gebot der Gerechtigkeit, auch der Geschlechtergerechtigkeit! Die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit brauchen bessere Perspektiven, mehr Respekt und gute Arbeitsbedingungen mit fairer Bezahlung. 

Saskia Esken
© Anne Hufnagl

Saskia Esken

Saskia Esken

SPD-Parteivorsitzende

„Die mehr als eine Million Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen und weiteren Beschäftigten im Sozial- und Erziehungdienst stärken Bildungs- und Entwicklungschancen, üben stellvertretend institutionelle Solidarität und sind damit Garanten des sozialen Zusammenhalts - gerade jetzt bei der Bewältigung sozialer Sorgen und psychischer Belastungen durch die Pandemie. Diese Beschäftigten haben unseren ganzen Respekt verdient und kämpfen zu Recht für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.“

Ralf König
© ver.di

Ralf König

Ralf König

Comicautor und Comiczeichner

„Dass ausgerechnet die sozialen Berufe unterbezahlt sind, wirft ein schäbiges Licht auf die Gesellschaft, in der grosszügig Gelder in höheren Management-Etagen hin und hergeschoben werden. Dabei ist fürs Gemeinwohl nichts ist so wichtig wie der fürsorgliche Dienst am Menschen."  

Unterstützer Frank Bsirske
© ver.di

Frank Bsirske

Frank Bsirske

Ehemaliger Vorsitzender ver.di, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)

"Die Beschäftigten im Bereich Soziale Arbeit brauchen bessere Einkommen, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Sicherheit. Sie tragen jeden Tag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei und haben mehr Wertschätzung verdient."

Heidi Reichinnek
© ver.di

Heidi Reichinnek

Heidi Reichinnek

Mitglied des Deutschen Bundestages (Die Linke)

"Bis vor kurzem habe ich selbst in der Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet. Aus Erfahrung kann ich daher sagen: der Bereich Soziale Arbeit ist zentral für unsere Gesellschaft. Die Kolleg:innen leisten oft genug nahezu Unmögliches, bringen sich engagiert ein und sind für zahllose Menschen Unterstützung, Sicherungsnetz und Hoffnung. Leider spiegelt sich diese Leistung, diese elementare gesellschaftliche Rolle weder in der Bezahlung noch in den Arbeitsbedingungen wieder. Deshalb möchte ich mit Nachdruck zu kämpferischen Tarifverhandlungen aufrufen. 

Gemeinsam müssen wir dafür kämpfen, dass der soziale Bereich nicht weiter den Kapitalinteressen unterworfen wird, sondern sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Dafür kämpfe ich im deutschen Bundestag und dafür kämpfen die Gewerkschaften in den Tarifverhandlungen. Ich wünsche uns allen maximale Erfolge."

Amira Mohamed Ali
© ver.di

Amira Mohamed Ali

Amira Mohamed Ali

Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

"Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich wünsche euch viel Erfolg bei den Verhandlungen für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen in den Sozial- und Erziehungsberufen. Ihr ermöglicht Kindern einen guten Start ins Leben, unterstützt Menschen mit Behinderung oder diejenigen in schwierigen Lebenssituationen. Eure Leistung ist das Fundament auf dem unsere Gesellschaft steht und hat Respekt verdient. Eure Arbeit muss besser entlohnt werden, die Arbeits- und Freizeiten müssen endlich verlässlich sein und es braucht mehr Kolleginnen und Kollegen in den Einrichtungen! Dafür stehe ich an eurer Seite."

Katja Mast
© photohek

Katja Mast

Katja Mast

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

"1,5 Millionen Beschäftigte in der Sozialen Arbeit überwiegend Frauen, leisten täglich einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Erzieher*innen legen mit ihrer Arbeit täglich einen Grundstein für die Zukunft unserer Kinder, Sozialarbeiter*innen tragen dazu bei, Probleme zu bewältigen und zu verhindern und sie befähigen.

Wir müssen endlich dafür sorgen, dass die soziale Arbeit die Anerkennung und den Respekt bekommt, die sie verdient. Klatschen allein reicht nicht aus!"

Marc Raschke
© ver.di

Marc Raschke

Marc Raschke

Journalist, Medizin- und Wissenschaftsinfluenzer

„Es brauchte in meinen Augen keine Pandemie, um zu erkennen, dass wir ohne die Menschen in der Sozialen Arbeit als Gesellschaft keine Chance auf Frieden, Humanität und Wohlstand haben. Und mit Wohlstand meine ich vor allem jenen, den wir nicht in Euro und Cent bemessen können. Ich meine emotionalen Wohlstand. Da das aber immer noch zu oft vielerorts als „Gedöns“ abgetan wird, hat die Pandemie selbst den „Hartgesottenen“ gezeigt: Ohne die Sozialen Berufe geht es nicht; sie sind das Rückgrat dieses Landes. Deshalb sollten sie auch entsprechend gestärkt sein: bessere Einkommen, bessere Arbeitsbedingungen und eine gesellschaftliche Wertschätzung, die den Namen auch verdient.“

Unterstützerin Elke Hannack
© ver.di

Elke Hannack

Elke Hannack

Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)

„Die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit brauchen ein Einkommen, das ihre individuelle Existenz und die der Familie sichert. Und sie brauchen gute Arbeitsbedingungen, die ihre Beschäftigungsfähigkeit bis ins Alter sicherstellen. Das gilt besonders für die zahlreichen Frauen in den sozialen Berufen, die aufgrund der Überlastung in Teilzeitbeschäftigung ausweichen und damit in Abhängigkeit von Partner und in die Altersarmut geraten. So einfach ist das!“

Cansel Kiziltepe
© ver.di

Cansel Kiziltepe

Cansel Kiziltepe

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

"Ohne sie ist alles nichts: Die 1,5 Millionen Beschäftigten in der Sozialen Arbeit haben gerade in den letzten zwei Jahren Unglaubliches geleistet."

Zum Videostatement

Unterstützer Wolfgang Kubicki
© ver.di

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

Stellvertretender Bundesvorsitzender Vizepräsident des Deutschen Bundestags (FDP)

„Die täglich geleistete Arbeit der Beschäftigten in der Sozialen Arbeit verdient Respekt, eine gute Bezahlung und bestmögliche Arbeitsbedingungen. Die vielen Arbeitnehmer, die sich mit großem Engagement und mit Herz unseren Kindern, den Obdachlosen oder Menschen mit Behinderung widmen, leisten eine bedeutende und wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft. Es ist keine Frage, dass die Attraktivität dieser Berufe gesteigert werden muss, denn hiermit stärken wir zugleich den Gedanken der gesellschaftlichen Solidarität und den Gemeinsinn. Den Gewerkschaften kommt bei der Verteidigung der Arbeitnehmerrechte eine wichtige und unverzichtbare Rolle im Gefüge unserer sozialen Marktwirtschaft zu. In diesem Sinne wünsche ich Verdi für die anstehenden Tarifverhandlungen alles Gute und ein mindestens zufriedenstellendes Ergebnis.“

Aya Krkoutli und Sarah Heim
© Ronny Schoenebaum

Aya Krkoutli & Sarah Heim

Aya Krkoutli & Sarah Heim

Landessprecherin, GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg

Es ist Zeit, dass wir als Gesellschaft und als Politik die Soziale Arbeit für das anerkennen, was sie ist: Der Grundpfeiler unseres Zusammenlebens. Die Pandemie hat dies verstärkt gezeigt, und doch reichen Applaus und vereinzelte Prämien keinesfalls um die Arbeitsbedingungen und Bezahlung langfristig zu verbessern. Daher unterstützen wir die ver.di Forderungen.

Unterstützer Oliver Malchow
© ver.di

Oliver Malchow

Oliver Malchow

Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP)

"Ich unterstütze die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit, weil ich als Polizist weiß, wie wichtig ihr Dienst an der Gesellschaft und damit für jeden einzelnen ist. Ein Sozialstaat hat gegenüber denen, die Soziale Arbeit leisten, sozial zu sein."

Beate Müller-Gemmeke
© ver.di

Beate Müller-Gemmeke

Beate Müller-Gemmeke

Mitglied des Deutschen Bundestags (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

"Soziale Arbeit hält unsere Gesellschaft zusammen. Und doch bleibt diese wichtige Arbeit oft unbemerkt und sie hat auch oft schlechte Arbeitsbedingungen. Es darf nicht sein, dass hoher Druck, dauerhaft befristete Verträge und geringe Löhne durch den Idealismus der vielen Beschäftigten aufgefangen werden. Daher unterstütze ich ihre Forderungen aus ganzem Herzen."

Sebastian Roloff
© ver.di

Sebastian Roloff

Sebastian Roloff

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

"Ich stehe fest an der Seite der Beschäftigten aus der Sozialen Arbeit. Ihre wichtige Arbeit lässt sich gar nicht hoch genug würdigen. Mit ihrem Einsatz - nicht selten komplett unbemerkt - sorgen sie dafür, dass unsere Gesellschaft funktionieren kann. Leider spiegelt sich das meist nicht in ihren Arbeitsbedingungen wider. Sie verdienen deutlich mehr Anerkennung und Wertschätzung, die sich unbedingt auch finanziell ausdrücken muss."

 

Ich unterstütze die Beschäftigten aus der Sozialen Arbeit deshalb bei ihren Tarifverhandlungen und hoffe auf gute Ergebnisse.

Jessica Tatti
© ver.di

Jessica Tatti

Jessica Tatti

Sprecherin für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der Bundestagsfraktion DIE LINKE

"Die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste gehören zu den verkannten Leistungsträgerinnen und Leistungsträgern. Denn sie bilden das Rückgrat unseres Landes, sind gleichermaßen präventiv wie in Notsituationen für die Betroffenen und die Gesellschaft insgesamt unterwegs. Diese wertvollen Tätigkeiten verdienen unsere Anerkennung. Diese Anerkennung muss sich auch in den Arbeitsbedingungen und beim Gehalt zeigen."

Luiza Licina-Bode
© ver.di

Luiza Licina-Bode

Luiza Licina-Bode

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

"Auch die Soziale Arbeit braucht Wertschätzung durch bessere Löhne und Arbeitsbedingungen! Diese ArbeiterInnen werden stets vergessen, wenn wie aktuell dieselben Probleme in der Pflegebranche diskutiert werden. Auch hier braucht es den Neustart. #Soziale Politik für Dich!"

Martin Rosemann
© ver.di

Martin Rosemann

Martin Rosemann

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

"Was würden wir ohne unsere Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen und Menschen tun, die sich um Obdachlose oder Menschen mit Behinderungen kümmern? Gerade die Pandemie zeigt, wie wichtig ihre Arbeit für unser Land ist. Hier wird Verantwortung übernommen und unsere Gesellschaft getragen.

Deshalb müssen wir gerade der Sozialen Arbeit auch RESPEKT zeigen! Deshalb unterstütze ich die Beschäftigten der Sozialen Arbeit in den kommenden Monaten bei ihrem Kampf um die Aufwertung ihrer Arbeit: für bessere Arbeitsbedingungen, für mehr Einkommen und für mehr Fachkräfte in diesem Bereich."

Brian Nickholz
© Fionn Große

Brian Nickholz

Brian Nickholz

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

"Die Beschäftigten in den sozialen Berufen leisten einen unschätzbaren Dienst für unsere Gesellschaft und unsere Zukunft. Die Erziehung von Kindern und Jugendlichen, die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen, die Familienberatung, die wichtige Pflegearbeit und vieles mehr nehmen wir häufig für Gegeben hin und schenken den Beschäftigten viel zu selten die Beachtung und Wertschätzung, die sie verdienen. Diese Wertschätzung soll sich auch durch eine angemessene Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen auszeichnen. Daher unterstütze ich die Forderungen der Beschäftigten nach besseren Löhnen, Verbesserung der belastenden Arbeitsbedingungen und effektiven Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel und wünsche für die Tarifverhandlungen viel Erfolg!"

Guido Zeitler
© NGG

Guido Zeitler

Guido Zeitler

Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

"Die Arbeit mit den Kleinsten und Schwächsten ist so wertvoll und wird doch kaum gesehen. Höchste Zeit, dass ihr im Fokus steht. Holt euch, was euch zusteht."

Felix Döring
© Johannes Deinzer

Felix Döring

Felix Döring

Mitglied des Deutschen Bundestags (SPD)

"In der anstehenden Tarifrunde können sich die Beschäftigten der Sozialen Arbeit auf meine Unterstützung verlassen. Die alltägliche Arbeit jeder und jedes Einzelnen der rund 1,5 Millionen Beschäftigten ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Es ist höchste Zeit, dass dies durch eine Aufwertung der Berufe und einer bessere Bezahlung auch anerkannt wird - nicht nur, aber erst recht wegen der zusätzlichen Belastungen während der Pandemie!"

Susanne Ferschl
© ver.di

Susanne Ferschl

Susanne Ferschl

stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag

"Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen kümmern sich täglich um unsere Kinder, organisieren den einzigen Jugendklub im Ort, begleiten Familien durch Krisen und unterstützen Menschen mit Behinderung in ihrem Alltag. Sie leisten die Arbeit, die das soziale Zusammenleben für Viele in unserer Mitte erst möglich macht.

Doch wenn es um die dafür gebotene Anerkennung geht, heißt es: Fehlanzeige. Niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen und ständige Überlastung erzeugen den Fachkräftemangel, über den so oft geklagt wird. Damit muss Schluss sein. Die Kolleg*innen verdienen nicht nur unseren Respekt, sondern echte Verbesserungen auf Arbeit. Dafür habt Ihr meine volle Solidarität."

Leni Breymaier
© Fionn Große

Leni Breymaier

Leni Breymaier

Sprecherin der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der SPD-Bundestagsfraktion

"Soziale Arbeit wirkt als gesellschaftlicher Kitt: Sie begleitet Menschen im Alltag, interveniert in Krisensituationen und motiviert zu Eigeninitiative. Sie hilft denen, die Unterstützung benötigen, Strategien für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln. Wir müssen soziale Arbeit stärken, damit sie uns alle gerade in diesen Zeiten stärkt."

Wiebke Esdar
© ver.di

Dr. Wiebke Esdar

Dr. Wiebke Esdar

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

"Die rund 1,5 Millionen Beschäftigten in der Sozialen Arbeit halten den Laden am Laufen! Spätestens durch die Pandemie wurde uns allen deutlich, wie unverzichtbar Erzieher, Sozialarbeiterinnen, Altenpflegerinnen und die vielen anderen Beschäftigten in der sozialen Arbeit sind. Das verdient nicht nur allergrößten Respekt, sondern vor allem auch eine bessere, angemessenere finanzielle Anerkennung und wirklich gute Arbeitsbedingungen."

Manuel Gava
© Photothek

Manuel Gava

Manuel Gava

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

"Durch alle Gesellschaftsschichten und in allen möglichen Lebenslagen können sich Menschen auf die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit verlassen und sich an sie wenden. Ihre Arbeit verdient Respekt und Anerkennung, aber auch ganz konkrete Verbesserungen des Berufsstandes stehen aus: die immer zunehmende Arbeitszeitverdichtung, immer mehr Klient:innen und Bedürftige die sich durch Behörden, Gesetze und Regelungen nicht alleine kämpfen können, Personal- und Fachkräftemangel und die allzu bekannte Befristung von Mitteln, Projekten und Stellen machen den Beschäftigten zu schaffen. Der Beitrag der Sozialarbeiter:innen und Erzieher:innen in allen Fachbereichen fordert unsere volle Solidarität im Kampf um mehr Anerkennung und bessere Arbeitsbedingungen!"

Gökay Akbulut
© ver.di

Gökay Akbulut

Gökay Akbulut

Mitglied des Deutschen Bundestages (Die Linke)

"Die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen verdienen höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen. Nicht nur während der Corona-Pandemie leisten die Beschäftigten einen großen Beitrag für die Gesellschaft. Wir, DIE LINKE setzen uns für die Interessen der Beschäftigten ein!"

Jens Peick
© ver.di

Jens Peick

Jens Peick

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

"Ich unterstütze die Tarifverhandlungen der Beschäftigten aus der Sozialen Arbeit, weil sie Menschen in Krisenzeiten dabei unterstützen, wieder auf die Beine zu kommen und dadurch die Gesellschaft zusammenhalten.

Soziale Arbeit kennt keine Bürozeiten. Wer Hilfe braucht, bekommt sie -  wenn nötig auch nachts. Häufig müssen die Beschäftigten ihre Klient*innen vor Ort aufsuchen, um sie mit ihrer Unterstützung zu erreichen. Menschen in Krisensituationen reagieren auf Angebote manchmal unvorhersehbar. All das sind besondere Herausforderungen im Arbeitsalltag, die entsprechend anerkannt werden müssen - auch finanziell."

Petra Sitte
© ver.di

Petra Sitte

Petra Sitte

Mitglied des Deutschen Bundestages (Die Linke)

"Ich stimme Ihnen von Herzen zu und spätestens die Pandemie hat nun allen gezeigt, welch unermesslichen Wert die Pflege und andere soziale Berufe für unsere Gesellschaft haben. Wir verurteilen die Vernachlässigung der Anerkennung von sozial Beschäftigten insbesondere in der Pandemie und kritisieren regelmäßig ausbleibende, bzw. zu geringe Bonuszahlungen, Schutzausstattungen und sichere Arbeitsbedingungen. Nur ist die Pandemie nur eine derzeitig besonders gut sichtbare Spitze eines Eisbergs an Missachtung und auch nach der Pandemie (deren Ende wir hoffentlich bald erleben) bleiben schlechte Arbeitsbedingungen, Mangelfinanzierung und fehlende Anerkennung bestehen mit allen schlimmen Auswirkungen auf Versorgung und Personalmangel. Es ist daher wichtig, schon jetzt Aufmerksamkeit und Unterstützung für die anstehenden Tarifverhandlungen zu sammeln. Sie können dabei auf mich und meine Fraktion zählen!"

Christian Leye
© ver.di

Christian Leye

Christian Leye

wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

"Was sagt es eigentlich über eine Gesellschaft aus, wenn diejenigen, die auf unsere Kinder aufpassen, schlechter bezahlt werden als die, die auf unser Geld aufpassen? Es muss Schluss damit sein, dass überall dort, wo es um die Erziehung von Kindern, Soziale Arbeit oder die Pflege von alten und kranken Menschen geht, Arbeitsbedingungen schlecht und Einkommen gering sind.

In dieser Tarifauseinandersetzung stehen die Beschäftigten und alle, die auf gute Kitas, soziale Dienstleistungen oder irgendwann mal auf Pflege angewiesen sind, auf der gleichen Seite. Mit eurem Kampf um eine bessere Finanzierung der Sozial- und Erziehungsberufe streitet ihr für unser Bildungs- und Sozialsystem insgesamt – und für eine Gesellschaft, in der weder Kinder und Familien noch Ältere und Pflegebedürftige auf der Strecke bleiben. Vielen Dank dafür, und viel Erfolg! Meine Unterstützung habt ihr, sowohl vor Ort im Wahlkreis als auch auf Bundesebene!"

Matthias W. Birkwald,
© ver.di

Matthias W. Birkwald

Matthias W. Birkwald

Parlamentarischer Geschäftsführer und Rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE

"Es ist wichtig, dass unsere Gesellschaft zusammenhält. Und was sie zusammenhält, das ist nicht zuletzt die wichtige Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Kitas, im 'Ganztag', in der Sozialarbeit und in der Behindertenhilfe. Die dortigen Beschäftigten bekommen immer noch nicht, was sie eigentlich verdienen. Die Forderungen von ver.di nach besseren Arbeitsbedingungen, nach mehr Fachpersonal und nach besserer Bezahlung sind deswegen mehr als berechtigt. Alle betroffenen Tätigkeiten verdienen viel mehr Anerkennung und Dankbarkeit. Ich unterstütze die Forderungen von ver.di deswegen nachdrücklich und wünsche den Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg!"

Roland Schäfer
© ver.di

Roland Schäfer

Roland Schäfer

Kommunalpolitiker (SPD) und Bürgermeister der Stadt Bergkamen i.R.

"Ich unterstütze mit voller Überzeugung die Aktion zur Verbesserung für die Beschäftigten der Sozialen Arbeit. Die Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst erbringen Tag für Tag eine unverzichtbare Leistung für unsere gesamte Gesellschaft!"

Wolfgang Strengmann-Kuhn
© ver.di

Wolfgang Strengmann-Kuhn

Wolfgang Strengmann-Kuhn

Mitglied des Deutschen Bundestags (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

"Klatschen alleine reicht nicht! Die Beschäftigten im sozialen Bereich haben gute Arbeitsbedingungen und vor allem angemessene Löhne verdient. Angemessen ihres großartigen Verdienstes an Bildung, sozialem Zusammenhalt, der Unterstützung und Begleitung von Menschen, die zum Teil sonst völlig auf sich allein gestellt wären.

Die gesellschaftliche Anerkennung, die sie bereits haben, muss sich endlich auch auf ihren Lohnzetteln widerspiegeln."

Takis Mehmet Ali
© ver.di

Takis Mehmet Ali

Takis Mehmet Ali

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

"Unterbezahlt und unbezahlbar - Soziale Berufe aufwerten!"

Bruno Hönel
© Kilian Vitt

Bruno Hönel

Bruno Hönel

Mitglied des Deutschen Bundestags (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

„In den letzten Jahren ist die tägliche Arbeit der bundesweit rund 1,5 Mio. Fachkräfte im Sozial- und Erziehungsdienst zu einer immer größeren Herausforderung geworden. Es ist überfällig, den Beschäftigten in der Sozialen Arbeit die Wertschätzung entgegen zu bringen, die ihnen zusteht. Dies muss im Zuge der anstehenden Tarifverhandlungen in angemessener Entlohnung und besseren Arbeitsbedingungen münden. Diese Tarifverhandlungen sind ein Gradmesser für die Wertschätzung unserer Gesellschaft gegenüber den Fachkräften in der Sozialen Arbeit. Deshalb unterstütze ich die Beschäftigen und die Forderungen der Gewerkschaft aus vollem Herzen."

Nadja Lüders
© Julia Meya

Nadja Lüders

Nadja Lüders

Generalsekretärin der NRW SPD, Abgeordnete für Dortmund im Landtag NRW

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Vieles in unserer Gesellschaft bereitet mir Sorge: Egoismus, Ellenbogenmentalität, Ignoranz und Abwertung sind zu häufig an der Tagesordnung. Ihr steht hingegen für etwas ganz anderes: ihr kümmert euch um mehr als nur um euch selbst; ihr habt das Kümmern zu eurem Beruf gemacht. Deshalb seid ihr unverzichtbar, und verdient viel mehr Wertschätzung. Ich wünsche euch ganz viel Erfolg in den anstehenden Tarifverhandlungen – für bessere Löhne, entfristete Arbeitsverträge, und bessere Arbeitsbedingungen. Ihr habt meine volle Solidarität!

Zanda Martens
© ver.di

Dr. Zanda Martens

Dr. Zanda Martens

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

"Es gibt so viele Tarifkämpfe, die spurlos an der Gesellschaft vorbeigehen, von denen sie gar nichts mitbekommt. So viele Arbeitskämpfe, die nur den eigenen Arbeitgeber treffen.

Wenn aber die Erzieher:innen und Sozialarbeiter:innen sich organisieren, emanzipieren und aufstehen, wenn sie laut sind, ändert sich auch etwas in dieser Gesellschaft.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ihr müsst noch mehr werden! In manchen Bereichen ist Euer Organisationsgrad noch zu gering, um Eure Tarifgegner damit zu beeindrucken. Das muss sich schleunigst ändern.

Eure Tarifkämpfe und Streiks gegen Eure uneinsichtigen Arbeitgeber treffen sehr viele Familien und sehr schmerzhaft! Ihr solltet diese Betroffenen aber trotzdem als Eure Verbündeten gewinnen! Wer sieht denn nicht ein, dass die so wichtige - gar systemrelevante! - soziale Arbeit gut entlohnt, attraktiv und gesellschaftlich anerkannt werden muss? Aber nur Ihr selbst habt die Macht, dies durch Eure Geschlossenheit und Stärke zu erkämpfen. Nur Ihr selbst könnt es gemeinsam durchsetzen, dass Ihr das bekommt, was Ihr ver.dient. 

Aber auch wir, die Zivilgesellschaft, müssen laut an Eurer Seite stehen! Denn Ihr kämpft auch für uns mit, für eine lebenswerte Gesellschaft für uns alle! 

Nutzt diese breite Unterstützung! Ruft uns in der Mitte der Gesellschaft zur Hilfe, wenn Ihr am Verhandlungstisch nicht mehr weiterkommt! Zusammen sind wir mehr und können mehr erreichen! Für uns alle. Ich bin an Eurer Seite."

Jens Behrens
© ver.di

Jens Behrens

Jens Behrens

Landtagskandidat SPD, Kreis Soest

Auch im meinem beruflichen Umfeld erlebe ich, dass bei vielen trotz Arbeit das Geld nicht bis Monatsende reicht! Wir fordern neben mehr Respekt auch die faire und vor allem gerechte Bezahlung der Arbeitnehmer*innen! Klatschen hilft da nicht! Es muss sich finanziell bezahlt machen!

Daniel Behruzi
© ver.di

Dr. Daniel Behruzi

Dr. Daniel Behruzi

ver.di-Vertrauensleutesprecher TU Darmstadt

Es darf nicht sein, dass gesellschaftliche wichtige Dienstleistungsberufe, in denen vor allem Frauen arbeiten, im Jahr 2022 immer noch schlechter bezahlt werden als Männerberufe in der Industrie. Deshalb unterstütze ich die Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst.

Zaklin Nastić
© ver.di

Zaklin Nastić

Zaklin Nastić

Mitglied des Deutschen Bundestages (Die Linke)

"Ich mag es mir kaum ausmalen, wie unsere Gesellschaft aussehen würde ohne all jene Menschen, die ihre gesamte Energie und ihr Herzblut in den verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit investieren."

Zum Videostatement

Bernd Riexinger_1000x562
© Ben Gross Photography

Bernd Riexinger

Bernd Riexinger

MdB für DIE LINKE aus Stuttgart

Die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen leisten eine wichtige Arbeit für die Gesellschaft. Erzieher:innen und Sozialpädagog:innen haben aber mehr verdient als bloßes Klatschen. Die in den letzten beiden Jahren oft geäußerte Wertschätzung muss zu höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen führen. Mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen sind die Grundlage dafür, den Beruf attraktiver zu machen für neue Fachkräfte. Liebe Kolleg:innen, für Eure Forderungen habt ihr meine volle Solidarität und Unterstützung!

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© Thomas Range

Dr. Sabine Graf

Dr. Sabine Graf

Stellvertretende Vorsitzende DGB NRW

Die Corona-Pandemie hat uns allen eindrücklich gezeigt, wie dringend wir auf die Menschen angewiesen sind, die im Sozial- und Bildungwesen arbeiten. Deshalb brauchen wir dringend Reserven für Krisenzeiten, bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Nur wenn diese Berufe attraktiver werden, lässt sich der Fachkräftemangel überwinden.

Erwin Helmer_1000x562
© ver.di

Erwin Helmer

Erwin Helmer

Betriebsseelsorger

Die Pandemie hat es uns allen überdeutlich gezeigt: Erziehung und Soziale Dienste sind sehr wertvoll und notwendig für die Gemeinschaft. Deshalb unterstütze ich die Beschäftigten in ihrem Einsatz für anständigere und gerechtere Arbeit und Arbeitsbedingungen. Klatschen ist gut, besser bezahlen und würdevoller behandeln ist definitiv besser!

Frederick Cordes_1000x562
© Privat

Frederick Cordes

Frederick Cordes

Abgeordneter im Landtag NRW

Die Kolleginnen und Kollegen in den sozialen Berufen gehen einfach nur einem Job nach – sie geben im wahrsten Sinne des Wortes „mehr“. Sie machen andere Menschen stark, stehen für sie ein, lassen sie nicht alleine. Kinder, Senior:innen, Menschen mit Behinderungen, Suchtkranke – sie alle können jeden Tag auf die Beschäftigten in Erziehungs- und Sozialberufen zählen. Ihre Bedeutung für unsere Gesellschaft soll sich aber auch in zählbarer Anerkennung ausdrücken: über mehr Lohn, mehr Tarifbindung, weniger Befristungen – einfach in besseren und angemessenen Arbeitsbedingungen. Das gilt natürlich auch schon in der Ausbildung: nur wenn die Azubis gut behandelt werden, dann wird eine Ausbildung in diesen Berufen auch noch für mehr junge Menschen attraktiv. Ich stehe dabei solidarisch an eurer Seite, und drücke euch die Daumen für erfolgreiche Tarifverhandlungen.

Michael Simon_1000x562
© Privat

Michael Simon

Michael Simon

Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtages

Soziale Arbeit ist unverzichtbar. Sie leistet einen ganz wichtigen Beitrag und hält die Gesellschaft zusammen. Sie eröffnet Chancen und hilft Menschen, die sich in Krisen- und Notsituationen befinden. Sie bedarf deshalb der Anerkennung, des Respekts und der Wertschätzung. Dies kommt in guten Löhnen und Einkommen zum Ausdruck, auch in guten Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen. Als jemand, der 15 Jahre im Allgemeinen Sozialdienst eines Jugendamtes gearbeitet hat, habe ich einen guten Einblick in die Arbeit der Sozial- und Erziehungsdienste. Die Anforderungen, die in der praktischen Arbeit an die Beschäftigten gestellt werden, sind hoch und dies gilt es zu würdigen. Deshalb bin ich als Abgeordneter des rheinland-pfälzischen Landtages solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen.

Katrin Langensiepen_1000x562
© Privat

Katrin Langensiepen

Katrin Langensiepen

Greens/EFA group in the European Parliament

Social work is priceless.

Özlem Alev Demirel_1000x562
© Privat

Özlem Alev Demirel

Özlem Alev Demirel

Mitglied im Europaparlament, DIE LINKE

Liebe Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst, es darf nicht sein, dass Löhne und Arbeitsbedingungen in den sozialen Berufe in Deutschland weiterhin so schlecht sind. Ihr arbeitet unter hohem Druck, tragt viel Verantwortung und leistet einen Beitrag für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Dafür meinen größten Respekt. Euer Beitrag für die Gesellschaft muss endlich anerkannt werden - auch finanziell. Ich wünsche Euch für die anstehenden Verhandlungen viel Erfolg. Mehr für Euch ist besser für uns alle. Eure Forderungen sind berechtigt und müssen erfüllt werden!

Ulrich Piechota_1000x562
© Privat

Ulrich Piechota

Ulrich Piechota

Bundesvorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD

Seit Jahren steigen die Belastungen der Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst. Personalmangel, neue Aufgaben und Anforderungen sind an der Tagesordnung und erzeugen einen ständigen Druck auf die Beschäftigten. In den letzten zwei Jahren hat die Coronapandemie diesen Druck weiter erhöht. Aufgrund der Besonderheit der Aufgaben in den Sozial- und Erziehungsdienstberufen sind die die Beschäftigten dem Corona-Virus oft schutzlos ausgeliefert. Speziell in den Kindertageseinrichtungen ist die Arbeitssituation in den letzten Monaten nahezu prekär geworden. Die Kolleginnen und Kollegen haben nahezu keine Möglichkeit sich vor einer Infizierung zu schützen. Es ist an der Zeit für mehr Wertschätzung und Anerkennung. Darum unterstütze ich die Tarifverhandlungen der Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst.

Julia Verlinden_1000x562
© Rainer Kurzeder

Dr. Julia Verlinden

Dr. Julia Verlinden

MITGLIED DES DEUTSCHEN BUNDESTAGS, Stellv. Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Tagtäglich halten Arbeitnehmer*innen im Sozial- und Erziehungsdienst mit ihrer Arbeit die Gesellschaft am Laufen: Sozialarbeiter*innen helfen Menschen in allen Lebenslagen und führen sie kompetent durch Krisen. Besonders die Pandemie hat gezeigt, wie essenziell die Entlastung durch Kitas und Horte für Familien ist. Die Menschen hinter diesen Berufen brauchen mehr Anerkennung und Wertschätzung – auch in Form besserer Bezahlung und guter Arbeitsbedingungen! Als langjähriges ver.di-Mitglied unterstütze ich daher die Forderungen der Beschäftigten für die anstehenden Tarifverhandlungen.

Tanja Chawla
© Privat

Tanja Chawla

Tanja Chawla

Vorsitzende DGB Hamburg

Die Beschäftigten im Bereich in den Kitas und Horten, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, in der Unterstützung von Wohnungslosen und Menschen mit Behinderung und den vielen anderen Bereichen der Sozialen Arbeit leisten tagtäglich einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren unserer Gesellschaft. Ich habe selbst als Erzieherin gearbeitet und später an der Hochschule Sozialarbeiter*innen ausgebildet. Daher weiß ich nicht nur um den Wert dieser wichtigen Arbeit, sondern auch um die leider oftmals schlechten Arbeitsbedingungen. Ich unterstütze die Beschäftigten, weil Gute Arbeit keine leere Worthülse sein darf. Die Arbeitgeber müssen die harte Arbeit der Kolleg*innen in der sozialen Arbeit endlich angemessen entlohnen und für arbeitnehmer*innenfreundliche Arbeitsbedingungen sorgen. Dazu gehört auch, dass Arbeitszeit und Freizeit planbar sind, sowie mehr Sicherheit für die Beschäftigten.

Mario Löhr
© Privat

Mario Löhr

Mario Löhr

Landrat Kreis Unna

Soziale Berufe sind ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Gesellschaft. Wenn dieser Pfeiler wegbricht – und diese Sorge treibt uns alle in der Pandemie um – kann eine Gesellschaft nicht mehr richtig funktionieren. Deshalb sollten Beschäftigte aus der Sozialen Arbeit mehr Wertschätzung erfahren. Und das besonders auch in finanzieller Hinsicht. Ich wünsche Ihnen daher viel Erfolg bei den Tarifverhandlungen und wünsche zufriedenstellende Ergebnisse.

Dietmar Bartsch
© Inga Haar

Dr. Dietmar Bartsch

Dr. Dietmar Bartsch

MdB, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE

Die Arbeit mit Menschen braucht dringend bessere Arbeitsbedingungen, mehr Wertschätzung und insbesondere eine spürbar bessere Bezahlung. Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst haben mich an ihrer Seite. Schon vor der Pandemie waren die Herausforderungen in sozialen Berufen größer als die gesellschaftliche Anerkennung für die Beschäftigten. Die Rahmenbedingungen müssen konkret und weiter verbessert werden. Warme Worte und Applaus aus der Politik zahlen weder die Miete noch die Tankrechnung. Wenn Preise explodieren und das Leben teurer wird, müssen auch die Löhne deutlich steigen. Wir brauchen mehr Geld für den einzelnen Beschäftigten und mehr Geld im System selbst, um Personalschlüssel und Ausstattung auf Weltklasse-Niveau zu heben.

Ina Morgenroth
© Privat

Ina Morgenroth

Ina Morgenroth

IG Metall Region Hamburg

Die Beschäftigten in den sozialen Berufen brauchen unsere volle Unterstützung. Sie leisten unvorstellbar wichtige Arbeit in der Mitte unserer Gesellschaft und brauchen für ihre Arbeit mehr Anerkennung und Respekt! Dazu zählen bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne. Der Fachkräftemangel muss aufgehalten werden und dafür ist JETZT ein Umdenken notwendig!

Rüdiger Weckmann
© Privat

Rüdiger Weckmann

Rüdiger Weckmann

Stadtrat Linke Liste Reutlingen

"Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt" (Gustav Heinemann). Um diesen Wert ist es schlecht bestellt, wenn die Beschäftigten der Sozialen Arbeit, die sich um diese Menschen kümmern, nicht bessere Arbeitsbedingungen, eine angemessene finanzielle Anerkennung bekommen und keine Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel ergriffen werden.

Torben Blome
© Privat

Torben Blome

Torben Blome

Bürgermeister der Osterräderstadt Lügde

Die KollegInnen im Sozial- und Erziehungsdienst leisten einen unglaublich wertvollen Beitrag zum Gelingen dieser Gesellschaft. Insbesondere in der Corona-Pandemie haben sie nochmal eindrucksvoll bewiesen, dass wir uns voll auf sie verlassen können!

Janine Wissler
© Alexander Wittke

Janine Wissler

Janine Wissler

Mitglied des Deutschen Bundestages (Die Linke)

Die Beschäftigten der Sozialen Arbeit tragen eine enorme Verantwortung in ihrem Beruf. Sie verdienen nicht nur unsere Anerkennung, sondern müssen in Bezahlung und Arbeitsbedingungen endlich deutliche Verbesserungen spüren. Bei dem Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt stehen wir an eurer Seite. Ich wünsche euch viel Erfolg!

Frauenforum Recklinghausen
© Privat

Frauenforum Recklinghausen

Frauenforum Recklinghausen

Endlich Schluss mit Ungleichbehandlung! Es sind vor allem Frauen, die in der Sozial- und Erziehungsbranche unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft leisten. Arbeit, die wie uns Corona gezeigt hat, nicht einfach ersetzbar ist. Ob in Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen für Kranke, Ältere, Hilfsbedürftige und und und… Sie sind dort, wo Menschen Unterstützung und Zuwendung brauchen. Darum verdienen sie unsere Unterstützung, wenn es darum geht für gerechte Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Und zwar JETZT!

Klaus Wicher
© Henning Scheffen

Klaus Wicher

Klaus Wicher

Hamburger Vorsitzender, Sozialverband SoVD

Bedürftig sein, das heißt angewiesen sein auf andere, die helfen und unterstützen können. Diese wichtige Hilfe geben Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und Betreuer*innen, die sich um Menschen mit Behinderung, Langzeitarbeitslose und viele mehr kümmern, jeden Tag. Sie ermöglichen den Betroffenen Chancen, Perspektiven und vor allem Hoffnung. Das muss unsere Gesellschaft anerkennen und vor allem muss sie dies endlich mehr wertschätzen - auch durch einen guten Lohn und gute Arbeit.

Angela Bankert
© Privat

Angela Bankert

Angela Bankert

DIE LINKE (Köln)

Frühkindliche Erziehung ist eine der vornehmsten Aufgaben einer Gesellschaft. Daran gemessen ist die Wertschätzung für diese Berufe unterirdisch. Nach 2015 ist der nächste große Aufwertungsschritt fällig.

Anja Weber
© Thomas Range

Anja Weber

Anja Weber

Vorsitzende des DGB NRW

Wer sich jeden Tag liebevoll um die Kleinsten und Schwächsten in unserer Gesellschaft kümmert, hat nicht nur unseren Respekt und Anerkennung verdient, sondern endlich auch gute Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung. Gerade die frühkindliche Bildung ist der Grundstein für ein gutes Leben – einen Fachkräftemangel dürfen wir uns hier nicht leisten. Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich wünsche viel Erfolg bei den anstehenden Tarifverhandlungen!

Axel Knoerig
© Privat

Axel Knoerig

Axel Knoerig

Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Die Beschäftigten in den Berufen der Sozialen Arbeit leisten einen immensen Beitrag für unsere Gesellschaft. Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen haben in den vergangenen Monaten und Jahren dafür gesorgt, dass besonders Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung professionell geholfen werden konnte. Das muss angemessen wertgeschätzt werden, insbesondere auch durch gute Tarifabschlüsse.

Andreas Kenner
© MATTHIAS BUCHHOLZ

Andreas Kenner

Andreas Kenner

Sprecher für Jugend und Senioren, für das Ehrenamt und Suchtpolitik, Obmann der SPD Fraktion im Petitionsausschuss

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen und Kolleginnen,
sehr gerne unterstütze ich Euch bei den Tarifverhandlungen für den Sozial-und Erziehungsdienst. Und dies nicht nur als Landtagsabgeordneter von Ba-Wü sondern auch als Altenpfleger mit 36 Jahren Berufserfahrung. Spätestens seit Ausbruch der Corona Pandemie wissen die Menschen in Deutschland wie unverzichtbar die Soziale Arbeit für unser Land ist. Dieser Erkenntnis muss jetzt die entsprechende Anerkennung sämtlicher sozialer Berufe und eine der Wertigkeit der Arbeit entsprechende Entlohnung folgen. Hans Eisler und Bertold Brecht haben bereits 1934 geschrieben und gesungen:

Und weil der Mensch ein Mensch ist
Drum braucht er was zum Essen, bitte sehr
Es macht ihn kein Geschwätz nicht satt
Das schafft kein Essen her.
Heute würden wir dazu sagen: „Beifall vom Balkon bezahlt keine Miete.“

Ich wünsche Euch viel Erfolg

Prof. Dr. Michael Bamberg
© Privat

Prof. Dr. Michael Bamberg

Prof. Dr. Michael Bamberg

Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender, Uniklinikum Tübingen

Die Beschäftigten in Sozial- und Erziehungsdienst setzen sich Tag für Tag mit großem Einsatz in ihren vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben ein. Ihnen gebühren nicht nur hohe Anerkennung und tiefer Dank für Ihre Leistungen, diese müssen auch entsprechend gewürdigt und zukünftig finanziell adäquat honoriert werden.

Cansu Özdemir
© Karin Desmarowitz

Cansu Özdemir

Cansu Özdemir

MdHB, Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion Hamburg und Fachsprecherin für Frauen, Inklusion und Justizpolitik

Der Sozial- und Erziehungsdienst gehört zu den sogenannten klassischen Frauenbranchen. Über 80 Prozent der Beschäftigten sind weiblich, im Kita-Bereich sogar rund 95 Prozent. Es ist kein Geheimnis, dass Branchen in denen überwiegend Frauen arbeiten, abgewertet und schlechter bezahlt werden. Dies betrifft nicht nur Arbeitsfelder in denen vermeintlich schon immer mehr Frauen arbeiten, sondern auch jene die über die Zeit weiblicher geworden sind. Ein höherer Frauenanteil drückt langsam aber verlässlich den durchschnittlichen Verdienst in einer Branche wie verschiedene Studien zeigen. Das heißt nichts anderes als dass die Arbeit von Frauen als geringer angesehen wird, was sich schließlich im Lohn und den Arbeitsbedingungen ausdrückt. Die Forderung nach Aufwertung der Sozial- und Erziehungsdienste, nach mehr gesellschaftlicher Anerkennung, besseren Arbeitsbedingungen und fairer Entlohnung, ist für mich daher Arbeitskampf, aber zugleich auch ein dringend nötiger Kampf um Gleichberechtigung. Als Feministin stehe ich daher natürlich an der Seite der Beschäftigten und Gewerkschaften!

Antonia Kühn
© Thomas Range

Antonia Kühn

Antonia Kühn

Regionalleiterin IG BAU Rheinland

Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst kümmern sich um alle Kinder. Sie fördern vor allem jene, die weder in einer sanierten Altbauwohnung wohnen noch Akademikereltern haben. Davon profitieren die Kinder von Beschäftigten im Baugewerbe, in der Gebäudereinigung oder auch in Floristik und Gartenbau. Unsere Kolleginnen und Kollegen danken euch für eure wertvolle Arbeit und stehen solidarisch an eurer Seite in der aktuellen Tarifauseinandersetzung!

Thomas Kutschaty
© Privat

Thomas Kutschaty

Thomas Kutschaty

Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion NRW

Nordrhein-Westfalen braucht eine Offensive für mehr Respekt und Leistungsgerechtigkeit. Denn jeder Job hat Anerkennung, Wertschätzung und Sicherheit verdient. Und jeder Mensch mehr Chancen auf Wohlstand und Lebensqualität. Wir wollen den sozialen Neustart – für die Vielen, nicht die Wenigen. Deshalb kämpfen wir für das bessere Morgen von NRW.

Knut Giesler
© Privat

Knut Giesler

Knut Giesler

Bezirksleiter der IG Metall NRW

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ihr als Beschäftigten im Bereich Soziale Arbeit habt mehr verdient: Mehr Anerkennung, mehr Respekt und Wertschätzung. Und das drückt sich vor allem in besseren Arbeitsbedingungen und höheren Einkommen aus. In diesem Sinne wünsche ich euch persönlich aber auch im Namen der IG Metall NRW eine erfolgreiche Tarifrunde 2022.

Nina Eumann
© ANNA SCHWARTZ

Nina Eumann

Nina Eumann

Landessprecherin, DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen

Euer Kampf um gerechte Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen geht uns alle an und betrifft jeden! Jede*r von uns ist irgendwann mal auf gute Kitas, soziale Arbeit oder auf Pflege angewiesen. Nicht nur Corona hat uns gezeigt, welch unverzichtbare Arbeit für eine Gesellschaft in Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen geleistet wird.

Euer Kampf ist auch ein Kampf gegen die immer noch gesellschaftlich akzeptierte Ungleichbehandlung! Es sind vor allem Frauen, die unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft leisten. Klatschen zahlt aber nicht das Brot und die Stromrechnung! Eine Aufwertung der gesellschaftlich so wichtigen Arbeit in Form von gerechter Bezahlung und fairer Arbeitsbedingungen ist mehr als dringend angesagt. Mehr von euch ist besser für all! Meine Unterstützung habt Ihr!

Erik Lierenfeld
© Privat

Erik Lierenfeld

Erik Lierenfeld

Bürgermeister in Dormagen

Den Beschäftigten der Sozialen Arbeit kommt in unserer Gesellschaft eine Schlüsselrolle zu. Ob in unseren Krankenhäusern, Kindertagesstätten, Pflegeheimen oder Schulen – was Frauen und Männer, die in diesen Bereichen arbeiten, täglich leisten, verdient allerhöchste Anerkennung. Und das muss sich auch in einer angemessenen Bezahlung widerspiegeln. Nicht nur in Zeiten der Pandemie, die die Beschäftigten vor außergewöhnliche Herausforderungen stellt, sind sie absolute Leistungsträger und ein zentraler Baustein des deutschen Sozialstaats.

Frank Maur
© Privat

Frank Maur

Frank Maur

Geschäftsstellenleiter der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG)

Ohne engagierte Kolleg*innen wie die Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und viele andere Berufsgruppen, die tagtäglich mit großem Engagement, Professionalität und jeder Menge Idealismus ihre Arbeit verrichten, wäre die Gesellschaft arm dran. Eine bessere Entlohnung für die Beschäftigten in diesen Bereichen bedeutet Anerkennung ihres Engagements und steigert nebenbei auch die Attraktivität des Berufs für Menschen auf Berufssuche.

Christoph Fleischhauer
© Beitz

Christoph Fleischhauer

Christoph Fleischhauer

Bürgermeister der Stadt Moers

Als Bürgermeister einer kleinen Großstadt und auch als Privatperson weiß ich, wie viel die Beschäftigten im sozialen Bereich leisten. Sie engagieren sich aus Überzeugung. Dieser für die Gesellschaft und für jeden einzelnen wichtige Beruf muss angemessen entlohnt werden – so wie in anderen Bereichen auch. Punktuelle Anteilnahme und Applaus in der Pandemie sind und waren wichtig. Wichtig bleibt aber auch eine höhere Aufmerksamkeit und eine angemessene Entlohnung. Letztlich sind nicht zuletzt die Menschen in den sozialen Bereichen ein Garant für das Funktionieren unserer sozialen Gesellschaft insgesamt.

Gerhard Liebscher
© Privat

Gerhard Liebscher

Gerhard Liebscher

MdL, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Der Wert der sozialen Arbeit für eine Gesellschaft kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Erzieher:innen, Sozialpädagog:innen und viele Weitere bieten jeden Tag aufs Neue Unterstützung für Kinder, Jugendliche und psychisch oder körperlich beeinträchtigte Menschen. Es ist längst überfällig dieses Engagement nicht nur mit Respekt, sondern auch mit einem vernünftigen Gehalt und guten Arbeitsbedingungen zu würdigen. Die Gewerkschaft ver.di leistet hier mit den Tarifverhandlungen einen wichtigen Beitrag für mehr Lohngerechtigkeit.

Bernhard Pollmeyer
© Privat

Bernhard Pollmeyer

Bernhard Pollmeyer

Ministerialdirigent a.D.

Gute und wichtige Arbeit für die Gesellschaft muss fair entlohnt werden. Männer und Frauen in den Sozial- und Erziehungsberufen leisten unverzichtbare Arbeit für die ihnen Anvertrauten und sind damit unverzichtbar für eine positive gesellschaftliche Entwicklung.

Ulla Schmidt
© BENNO KRAEHAHN

Ulla Schmidt

Ulla Schmidt

Ehemalige Deutsche Bundesministerin für Gesundheit

Tariflohn muss in allen sozialen Berufen Standard sein. Die Beschäftigten in dieser Branche leisten einen enorm wichtigen Beitrag. Für unsere Gesellschaft. Für mehr Menschlichkeit. Sie schaffen gleichberechtigte Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung. Verdient diese Arbeit nicht unser aller Anerkennung? Ist das Mindeste denn nicht ein gerechter Lohn? Dies muss die öffentliche Hand bei der Finanzierung dieser systemrelevanten Berufe zwingend berücksichtigen.

Daniel Born
© Benjamin Stollenberg

Daniel Born

Daniel Born

Abgeordneter und Landtagsvizepräsidenten von Baden-Württemberg

Unbezahlbar – aber unterbezahlt?! Das geht nicht! Etwa 1,5 Millionen Frauen (vor allem!) und Männer leisten einen unersetzlichen gesellschaftlichen Beitrag, ob als Erzieher*in, in der Jugendhilfe, in der Arbeit mit obdachlosen Menschen und an vielen anderen Stellen. Sie unterstützen unsere schwächsten und am meisten hilfebedürftigen Mitmenschen und gehen dabei oft weit über die eigenen Grenzen hinaus – erst recht unter Pandemiebedingungen. Dieser eigentlich unbezahlbare Einsatz darf nicht weiterhin unterbezahlt sein – das ist eine Frage des Respekts in unserer Gesellschaft. Wir brauchen mehr hochqualifizierte Fachkräfte für diese wichtigen Aufgaben. Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen. Wir brauchen eine gerechtere Entlohnung. Den Kampf der Beschäftigten in der Sozialen Arbeit für diese Verbesserungen zu unterstützen, ist für mich als Landtagsabgeordneter und ver.di-Mitglied selbstverständlich.

Pia Schellhammer und Daniel Köbler
© FraktionB'90DieGrünenRLP

Pia Schellhammer und Daniel Köbler

Pia Schellhammer und Daniel Köbler

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz

Für uns GRÜNE ist schon lange klar, dass die Arbeitsbedingungen in sozialen Berufen verbessert werden müssen. Viel zu oft sind die Beschäftigungsverhältnisse prekär und auch durch schlechte Bezahlung geprägt. Wir unterstützen deshalb die Gewerkschaften in ihrer Forderung, die Tarifbindung zu stärken sowie die Einkommen und Arbeitsbedingungen zu verbessern. In den sozialen Berufen, zum Beispiel in der Pflege oder Erziehung, liegt der Frauenanteil in Deutschland bei bis zu 80 Prozent. Frauen übernehmen also nach wie vor den Großteil der systemrelevanten Sorgearbeit. Dies kann zu wirtschaftlicher Abhängigkeit führen, die wir in Zukunft reduzieren und auf lange Sicht gänzlich vermeiden wollen. Eine faire und angemessene Bezahlung ist hierzu ein erster und wichtiger Schritt. Für die ab Ende Februar anstehenden Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst wünschen wir Ihnen viel Erfolg. Unsere Unterstützung der berechtigten Anliegen der Beschäftigten nach besseren Arbeitsbedingungen, Bekämpfung des Fachkräftemangels und einer angemessenen Bezahlung der Arbeit möchten wir mit diesem Schreiben verdeutlichen. Vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit zu einer besseren gesellschaftlichen Anerkennung von Careberufen.

Susanne Hennig-Wellsow
© Privat

Susanne Hennig-Wellsow

Susanne Hennig-Wellsow

Mitglied des Deutschen Bundestages (Die Linke)

Ich wünsche euch für eure Tarifverhandlungen alles Gute, viel Kraft und Ausdauer - aber auch vor allem viel Erfolg. Klar ist, dass ihr mehr verdient habt, bessere Arbeitsbedingungen eigentlich selbstverständlich sein sollten und endlich für mehr Personal in den Einrichtungen gesorgt werden muss. Denn gerade ihr im Sozial- und Erziehungsdienst tragt - nicht nur während der Corona-Pandemie - so viel wichtige Arbeit weg, die nur allzu oft unzureichend wahrgenommen wird. Jetzt seid ihr dran!

Hans-Ulrich Rülke
© Pressefoto

Dr. Hans-Ulrich Rülke

Dr. Hans-Ulrich Rülke

Vorsitzender FDP-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg

Spätestens die Pandemie hat die Bedeutung der Beschäftigten der Sozialen Arbeit eindrucksvoll vor Augen geführt – sie helfen, unsere Gesellschaft am Laufen zu halten. Dafür gebührt den Erzieherinnen und Erziehern, Pflegerinnen und Pfleger, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie vielen weiteren Beschäftigten unser aller Dank und Anerkennung. Sie haben dies verdient.

Mathias Stein
© Marco Urban

Mathias Stein

Mathias Stein

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

Menschen in sozialen Berufen brauchen mehr Respekt, mehr Anerkennung und einen ordentlichen Tarifvertrag mit anständiger Bezahlung.

Claus Dieter Clausnitzer
© Kirchner/David Inderlied

Claus Dieter Clausnitzer

Claus Dieter Clausnitzer

Schauspieler

Mein Herz schlägt besonders für die Arbeit der Streetworker, die sich mit viel Engagement um die Jugendlichen am Rande der Gesellschaft kümmern. Kindern aus schwierigen sozialen Verhälnissen muss geholfen werden, damit sie später nicht völlig im Abseits landen.

Stefan Christoph
© Anna Hopfe

Stefan Christoph

Stefan Christoph

Fraktionsvorsitzender der Grünen im Oberpfälzer Bezirkstag, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Regensburger Stadtrat

Nicht erst seit der Corona-Pandemie sprechen alle von mehr Anerkennung für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsbereich. „Mehr Anerkennung“ darf aber nicht eine leere Phrase sein, sondern muss sich auch ganz konkret im Tarifvertrag widerspiegeln. Dazu gehört endlich eine angemessene Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen! In der kommunalpolitischen Arbeit stehen wir immer wieder vor der Herausforderung, dass der Arbeitsmarkt für soziale Berufe sehr angespannt ist. Eine größere Wertschätzung, die sich tarifrechtlich ausdrücken muss, kann die SuE-Berufe als Tätigkeitsfeld wieder attraktiver machen. Damit gewinnen am Ende beide Seiten. Ich wünsche den Kolleg*innen deswegen viel Erfolg bei den anstehenden Verhandlungen!

Michael Hübner
© MARTIN STEFFEN

Michael Hübner

Michael Hübner

Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW, Mitglied des Landtags

Den Erfolg Eurer Arbeit lässt man nur schwer mit Zahlen messen. Die soziale Arbeit erwirtschaftet keine Rendite oder Gewinne. Aber sie sorgt für eine faire, gerechte und lebenswerte Gesellschaft. Das ist euer Erfolg und der ist ein starkes Argument für die anstehende Tarifrunde. Für mich steht fest: Eure Arbeit ist unbezahlbar - und deshalb muss sie besser bezahlt werden!

Dr. Carolin Wagner
© photothek.net

Dr. Carolin Wagner

Dr. Carolin Wagner

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

Etwa 1,5 Millionen Beschäftigte, unter ihnen überwiegend Frauen, leisten in den Sozial- und Erziehungsberufen unverzichtbare Arbeit für die Menschen in diesem Land. Beispielsweise findet in den KiTas die frühkindliche Bildung statt, die unsere Kleinsten brauchen für einen gelungenen Start in ein eigenverantwortliches, wissensdurstiges und weltoffenes Leben. Die Beschäftigten, die das ermöglichen, verdienen gute Löhne bei guten Arbeitsbedingungen. Ich unterstütze das nicht nur als Kollegin, sondern weiß als berufstätige Mutter auch, dass diese Forderung richtig ist. Das ist eine Frage des Respekts für die großartige Leistung, die sie Tag für Tag vollbringen und eine Frage der Gerechtigkeit, denn mit ihrer Arbeit halten sie weiten Teilen der Gesellschaft den Rücken frei für deren Arbeit und Wirtschaften. Ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen daher gute Verhandlungen und einen guten Abschluss.

Dorothea Frederking
© Manuel Pape

Dorothea Frederking

Dorothea Frederking

MdL, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Jeder Mensch verdient vernünftige Arbeitsbedingungen und ein gutes Einkommen. Insbesondere durch meine berufliche Tätigkeit bei der AWO konnte ich erleben, wie wertvoll und essentiell Soziale Arbeit ist. Es ist richtig und wichtig, dass ver.di das Erfordernis zur Aufwertung dieser beruflichen Tätigkeiten in die gesellschaftliche Breite trägt. Ich unterstütze das Anliegen und wünsche viel Erfolg bei den Tarifverhandlungen.

Wolfgang Rose
© Privat

Wolfgang Rose

Wolfgang Rose

Ehem. Landesbezirksleiter ver.di Hamburg

Wenn wir in Deutschland einen Sozialstaat wollen, der sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gewährleistet, dann brauchen wir Gute Arbeit in den sozialen Berufen. Die fachliche Arbeit mit Menschen darf nicht weniger wert sein, als die Arbeit mit Maschinen. Die Personalausstattung in den Humandienstleistungen muss auch humane Dienstleistungen ermöglichen. Eben: mehr-braucht-mehr.

Ralf Köpke
© Privat

Ralf Köpke

Ralf Köpke

Bürgermeister der Stadt Neukirchen-Vluyn

Als Bürgermeister und auch verdi-Mitglied weiß ich , dass ohne den Einsatz der rund 1,5 Millionen Beschäftigten der Sozialen Arbeit unser Sozialgefüge und der gesellschaftliche Zusammenhalt zusammen brechen würde. Hier wird mit großem Idealismus gesellschaftlich notwendige Arbeit geleistet, die nicht nur Wertschätzung und Applaus verdient hat, sondern auch in Form einer besseren Bezahlung ihre Anerkennung finden muss. Es sind die Menschen hinter dem Job, die den Menschen in der Gesellschaft in vielfältigster Weise Hilfe und Unterstützung zukommen lassen von der Kita, in den Familien bis zu Benachteiligten in unserer Gesellschaft. Die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit tragen wesentlich zum Zusammenhalt und zum Funktionieren unseres Sozialstaats bei, dies muss auch wieder mehr in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gerückt werden.

Susan Sziborra-Seidlitz
© Privat

Susan Sziborra-Seidlitz

Susan Sziborra-Seidlitz

Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Soziale Berufe sind der Kitt der Gesellschaft sind, weil sie Familien, unser Zusammenleben und jede*n von uns auch in Not und bei Bedürftigkeit unterstützen. Das verdient Respekt und Anerkennung. Ich unterstütze die Beschäftigten in den sozialen Berufen in ihren Forderungen nach besserer Bezahlung und guten Arbeitsbedingungen.

Roman Zitzelsberger
© ALEXANDER WUNSCH

Roman Zitzelsberger

Roman Zitzelsberger

Bezirksleiter der IG-Metall Baden-Württemberg

Den Respekt der Gesellschaft verdienen sich die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen nicht erst seit der Corona-Pandemie, sondern seit jeher! Sie kümmern sich als Erzieher:innen liebevoll um unsere Kinder oder unterstützen als Sozialarbeiter:innen mit Leidenschaft Menschen, die sonst nichts mehr haben. Es ist mehr als an der Zeit, dass sich der Respekt endlich in besseren Arbeitsbedingungen und höheren Einkommen widerspiegelt. Ihr habt mich dabei an Eurer Seite!

Thorsten Gröger
© Privat

Thorsten Gröger

Thorsten Gröger

Bezirksleiter IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Ohne die Sozial- und Erziehungsberufe geht nichts in unserem Land. Es ist höchste Zeit, dass die Beschäftigten mehr als nur warme Worte und Applaus durch die Politik bekommen. Die Beschäftigten verdienen in ihrem Arbeitsalltag gute Rahmenbedingungen, faire Löhne und echte gesellschaftliche Anerkennung!

Guido Pott
© Privat

Guido Pott

Guido Pott

MdL, Niedersächsische SPD-Landtagsfraktion

Nicht erst die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie existenziell die Arbeit und das  tagtägliche Engagement der Beschäftigten in den sozialen Berufen für uns alle ist. Es  ist viel über Anerkennung und Wertschätzung gesprochen worden. Diesen Worten  müssen Taten folgen. Mehr Anerkennung und Wertschätzung der sozialen Berufe  muss sich eben auch in fairen Löhnen und guten Arbeitsbedingungen ausdrücken! Daher unterstütze ich die Forderungen der Beschäftigten in der Sozialen Arbeit und  setze mich politisch dafür ein, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.  Wir werden jetzt nicht nachlassen und in Niedersachsen weiterhin entschlossen  Maßnahmen ergreifen, um auch dem Fachkräftemangel in den sozialen Berufen entgegenzuwirken!

Detlev Schulz-Hendel
© Privat

Detlev Schulz-Hendel

Detlev Schulz-Hendel

Sprecher für Wirtschaft und Verkehr (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Soziale Arbeit braucht mehr Wertschätzung und Anerkennung!

Gabriele Frenzer-Wolf
© Privat

Gabriele Frenzer-Wolf

Gabriele Frenzer-Wolf

Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg

Die Arbeit mit und für Menschen ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Soziale Arbeit verdient hohe Wertschätzung, gute Arbeitsbedingungen und einen fairen Lohn.

Zahide Sarikas
© Privat

Zahide Sarikas

Zahide Sarikas

Stadt- und Kreisrätin in Konstanz

Unsere Kolleg*innen in den sozialen und Erziehungsberufen kämpfen an vorderster Front um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, um Chancen, Perspektiven, und Würde für alle. Es ist das Mindeste, dass wir alle solidarisch dafür kämpfen, dass diese Leistung endlich ordentlich honoriert wird und dass Arbeits- und Ausbildungsbedingungen zukunftsorientiert gestaltet werden.

Petra Weber
© Privat

Petra Weber

Petra Weber

Fraktionsvorsitzende, DIE LINKE. im Rat der Stadt Unna

Als LINKE Politikerin bin ich schon lange eine Unterstützerin der sozialen Berufe, und wann immer es möglich war, habe ich mich für eine Verbesserung an den Schulen, Kitas, Krankenhäuser und Pflegeheime eingesetzt. Wir haben uns als LINKE mit Ständen für die Beschäftigten, aber auch für die Menschen, die diese Dienste dringend brauchten eingesetzt und werden dies auch weiterhin engagiert weitermachen.

Nicole Gohlke
© Olaf Krostitz

Nicole Gohlke

Nicole Gohlke

Mitglied des Bundestages, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende DIE LINKE.

Bildungs- und Sorgearbeit sind essentiell für die Gesellschaft, damit das Recht auf ein würdevolles, gutes Leben für alle Menschen verwirklicht werden kann. Gerade in Zeiten der Pandemie wird deutlich, wie wertvoll diese Arbeit ist. Umso wichtiger ist es, dass sich endlich etwas bewegt. DIE LINKE unterstützt die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten bei ihrem Kampf für eine bessere Bezahlung, für bessere Arbeitsbedingungen. Beim Kampf für mehr Anerkennung und Wertschätzung brauchen sie Rückhalt und unsere Solidarität. Schlechte Arbeitsbedingungen, akuter Personalmangel, hoher Krankheitsstand, Kitaschließungen, fehlende Standards, steigende Herausforderungen in der Sozialen Arbeit bei schlechter Bezahlung – trotz der enormen Belastung sind die Beschäftigten mit Leib und Seele für die Kleinsten unserer Gesellschaft, für Kinder und Jugendliche und deren Familien in besonderen Problemlagen da. Sie halten den Laden am Laufen. Mehr Anerkennung JETZT durch bessere Vergütung!

Eva von Angern
© Privat

Eva von Angern

Eva von Angern

Abgeordnete im Landtag von Sachsen-Anhalt (DIE LINKE.)

Ich danke allen, die sich in der sozialen Arbeit mit und für Menschen engagieren! Soziale Arbeit ist unschätzbar wertvoll für unsere Gesellschaft.

Gerhard Trabert
© Christof Mattes

Gerhard Trabert

Gerhard Trabert

Gründer und 1. Vorsitzender des Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland

Unsere Arbeit ist für unsere Gesellschaft nicht nur wichtig, sie ist existenziell und unverzichtbar. Doch viel zu oft wird unsere Leistung klein geredet, kaum wertgeschätzt, unsichtbar gemacht. Die Belastung ist hoch, die Bezahlung ist niedrig. Als geprüfter Erzieher und praktizierender Sozialarbeiter und -mediziner weiß ich aus eigener Erfahrung um diese üblen Arbeitsbedingungen. Warme Worte bringen uns schon lange nicht mehr weiter – deshalb ist Druck das einzig übrige Mittel. Ich stehe solidarisch an Eurer Seite im Kampf um bessere, würdige Arbeitsbedingungen und wünsche Euch viel Erfolg bei den Tarifverhandlungen!

Andreas Henke
© Privat

Andreas Henke

Andreas Henke

Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt, Fraktion Die Linke

Ohne Sozialarbeit ist Gemeinwohl nicht möglich! Deshalb meine ausdrückliche Unterstützung für die Beschäftigten der Sozialen Arbeit!

Andreas Linsmeier
© LARS KEHREL

Andreas Linsmeier

Andreas Linsmeier

Landesvorsitzender NaturFreunde Württemberg

Die soziale Arbeit verdient mehr Anerkennung! Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie verwundbar die Gesellschaft sein kann – nicht nur in  Bezug auf die Gesundheit, sondern auch im Miteinander! Wo soziale Kontakte wegfallen oder  eingeschränkt werden, leiden vor allem die Schwächeren in unserer Gesellschaft darunter.  Um keine sozialen Verwerfungen in der Gesellschaft aufkommen zu lassen, bzw. solche  wieder zu überbrücken, braucht es die soziale Arbeit. Heute mehr denn je! Doch die in der sozialen Arbeit tätigen Menschen brauchen ihrerseits eine gerechte  Bezahlung und faire, bessere Arbeitsbedingungen als echte Anerkennung ihrer Leistung. Nur  so können die Beschäftigten dort gehalten und neue für diese Arbeit gewonnen werden.  Letztendlich profitieren wir alle, die ganze Gesellschaft davon. Deshalb unterstützen die  NaturFreunde Württemberg die Forderungen von ver.di in den aktuellen Tarifverhandlungen  für den Sozial- und Erziehungsdienst. Wir wünschen den Tarifverhandlungen viel Erfolg im Sinne der in der sozialen Arbeit  Beschäftigten!

Julia Schenkel
© Privat

Julia Schenkel

Julia Schenkel

stellv. Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion Bonn

Sozialarbeiter*in ist sicherlich einer der wichtigsten Berufe unserer Gesellschaft. Und es ist eben genau das: Berufung. Mehr als eine Millionen Menschen in Erziehungs- und Sozialarbeit fühlen sich berufen, Ihr ganzes Sein in die Erziehungs-, Entwicklungs- und Alltagshilfe anderer zu gießen. Und das machen sie von und mit Herzen. Für diesen Beruf braucht es nicht nur enorme Belastungsfähigkeit und Kraft, sondern auch ein Höchstmaß an Empathie und Verständnis. Niemand, der nicht in diesem Bereich gearbeitet hat, wird jemals wissen können, wieviel Kraft diese Arbeit auf allen Ebenen des Seins kosten kann. Und das muss dringend anerkannt, wertgeschätzt und kompensiert werden. Daher: Wertschätzung für die Beschäftigten aller Sozial- und Erziehungsdienste. Angemessene Kompensation für körperliche und seelische Arbeit, für Empathie und Care! Ich stehe im Namen der Linksfraktion Bonn an eurer Seite und verspreche, für diese Wertschätzung und Kompensation zu kämpfen!

Gernot Gricksch
© Martin Walz

Gernot Gricksch

Gernot Gricksch

Schriftsteller und Drehbuchautor

Investmentbanker fliegen ins Weltall während die Menschen, die unsere Kinder, unsere Alten, unsere Hilfsbedürftigen versorgen oft nicht einmal in Urlaub fahren können. Wer sozialer Arbeit nachgeht zählt zu den wichtigsten Stützen unserer Gesellschaft und verdient mehr als Floskeln und wertlose Gesten. Mehr Geld, mehr Sicherheit, bessere Arbeitsbedingungen. Jetzt!

Astrid Rothe-Beinlich
© Privat

Astrid Rothe-Beinlich

Astrid Rothe-Beinlich

MdL, Fraktionsvorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag

Selbstverständlich und mit Nachdruck unterstütze ich die Arbeit der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und Ihren Kampf um eine verbesserte Anerkennung und Wertschätzung. Sie leisten einen schier unverzichtbaren Dienst in der Begleitung und Unterstützung von Menschen. Was wären wir nur ohne Sie? Deshalb ist es höchste Zeit für eine Aufwertung und ein Danke für Ihre Arbeit! Respekt!

Albrecht Pallas
© Privat

Albrecht Pallas

Albrecht Pallas

Mitglied des Landtages (SPD)

Die vielen Beschäftigten in der Sozialen Arbeit sind eine der zentralen Stützen unserer Gesellschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt in unserem Land. In ihrem Arbeitsalltag leben sie vor, was ich auch als Mitglied der SPD unter einem solidarischen Miteinander und Gemeinsinn verstehe. Nicht erst seit der Coronapandemie sind die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit von schwierigen Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhnen betroffen. Der Fachkräftemangel wird die Lage zukünftig noch weiter verschärfen. Daher ist es umso wichtiger, dass wir uns als Gesellschaft mit den Beschäftigten der Sozialen Arbeit solidarisieren und ihnen für die anstehenden Tarifverhandlungen den Rücken stärken. Respekt vor ihrer Leistung muss sich auch dadurch zeigen, dass sich die Löhne und Arbeitsbedingungen verbessern.

Kerstin Eisenreich
© Privat

Kerstin Eisenreich

Kerstin Eisenreich

DIE LINKE, Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt

Fehlende Wertschätzung, schlechte Arbeitsbedingungen, niedrige Einkommen für Beschäftigte der Sozialen Arbeit sind ein Armutszeugnis für unser Land. Dabei kommt die Gesellschaft nicht ohne Ihre engagierte, professionelle und gar nicht hoch genug wertzuschätzende Arbeit aus. Das muss sich endlich auch in gesellschaftlicher Anerkennung, guter Bezahlung und Arbeitsbedingungen auswirken, die für die Beschäftigten zumutbar und attraktiv sind. Für die bevorstehenden Tarifverhandlungen wünsche ich deshalb viel Erfolg und stehe solidarisch an Ihrer Seite und danke Ihnen für Ihre tolle Arbeit!

Jane Comerford
© Raimar von Wienskowski

Jane Comerford

Jane Comerford

Australische Dozentin für Gesang und Leadsängerin der deutschen Country-Band Texas Lightning

Wann verstehen wir endlich, dass die soziale Arbeit am Menschen das anspruchsvollste und wertvollste zugleich für unsere Gemeinschaft bedeutet? Wie können wir eine bessere Gesellschaft werden, wenn diese Arbeit – ob unterbesetzt oder unterbezahlt – noch immer so gering geschätzt wird? Höchste Zeit, dass wir das ändern!

Dr. Mehrdad Payandeh
© Werner Musterer

Dr. Mehrdad Payandeh

Dr. Mehrdad Payandeh

Vorsitzender des DGB-Bezirks Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt

Auf den Schultern der Beschäftigten lastet viel Verantwortung. Nicht nur für unser Sozialsystem. Sondern für unsere Gesellschaft insgesamt. Viel zu oft müssen sie im Alleingang Probleme lösen, für die viel mehr Personal nötig wäre. Sie halten den Laden am Laufen Bessere Arbeitsbedingungen, mehr Wertschätzung und Geld. Das haben sich die Kolleg*innen verdient!

Diana Stachowitz
© Privat

Diana Stachowitz

Diana Stachowitz

MdL, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion

Als Erzieherin weiß ich, wie wertvoll die direkte Arbeit mit Menschen insbesondere mit Kindern ist. Es ist dringend notwendig, dass sich die Leistung der Beschäftigten endlich in den Gehältern und Arbeitsbedingungen widerspiegelt. Deswegen gilt für die anstehende Tarifrunde: seid kompromisslos!

Cornelia Lüddemann
© Privat

Cornelia Lüddemann

Cornelia Lüddemann

MdL, Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Soziale Arbeit ist essentiell für den Zusammenhalt einer demokratischen Gesellschaft. Es ist sträflich, die dort Tätigen nicht adäquat zu entlohnen.

Henning Homann
© Stefan Kraft

Henning Homann

Henning Homann

Sprecher für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und Co-Vorsitzender der SPD Sachsen

Wer sich für einen Beruf in der Sozialen Arbeit entscheidet, tut das aus Überzeugung und dem Wunsch, Menschen beim Gelingen ihres Alltags zu helfen. Das verdient nicht nur unseren Respekt, sondern auch ordentliche Arbeitsbedingungen. Gut ausgebildete Fachkräfte mit Haltung und Leidenschaft für die Soziale Arbeit müssen anständig bezahlt werden. Das haben die Kolleg:innen mehr als verdient. Daher unterstütze ich #mehrbrauchtmehr aus vollem Herzen!

Iris Bothe
© Privat

Iris Bothe

Iris Bothe

Dezernentin für Jugend, Bildung, und Integration in der Stadt Wolfsburg

Große Verantwortung, Schwierige Rahmenbedingungen – Wir brauchen Euch! Daher sind Fachkräftegewinnung und Fachkräftebindung sind entscheidende Zukunftsherausforderungen! Das erleben wir jeden Tag in den unterschiedlichsten Bereichen der Kinder – und Jugendhilfe. Der hohe Frauenanteil und die fehlende finanzielle Wertschätzung, steht dazu im krassen Widerspruch. Vergleichbare Studienabschlüsse von Männern weisen teilweise bis zu 22 % mehr Bruttostundenverdienst aus, als bei Frauen in Erziehungsberufen. In Zeiten des Fachkräftemangels sind bessere Vergütung und Qualifikationen, mehr Praxiserfahrung ab dem ersten Tag und alternative Wege in den Beruf, mit Anerkennung von Vorerfahrungen entscheidend.

Dr. Falko Grube
© Susie Knoll

Dr. Falko Grube

Dr. Falko Grube

MDL, SPD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt

Die 1,5 Millionen Beschäftigten der Sozialen Arbeit, die sich tagtäglich in Kitas und Horten um den Nachwuchs kümmern, Familien durch Krisen begleiten und Obdachlose und Menschen mit Behinderungen tun etwas ganz Wichtiges, sie kümmern sich um unsere Lieben. Sie kümmern sich um unsere Lieben. Sie kümmern sich um unsere Kinder, unsere Mütter und Väter, um unsere Schwestern und Brüder, unsere Onkel und Tanten. Sie kümmern sich immer dann um sie, wenn sie Hilfe brauchen, die wir ihnen nicht geben können. Dafür verdienen sie mehr Anerkennung, nicht nur idell, sondern ganz konkret. Deshalb unterstütze ich ihren Kampf für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Laura Wahl
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Laura Wahl

Laura Wahl

Abgeordnete im Thüringer Landtag, Erfurter Stadträtin

Ob Sozialarbeiter*in, Sozialpädagog*in, Kinderpfleger*in, Erzieher*in, Schulassistent*in oder vergleichbare Tätigkeiten – sie alle widmen sich tagtäglich mit viel Engagement dem Wohle ihrer Mitmenschen. Die Pandemie hat nicht nur die Tarifverhandlungen verzögert, sondern auch die Arbeitsbedingungen erschwert und Missstände sichtbarer gemacht. Es ist mehr als überfällig, den Beschäftigten im Sozialen- und Erziehungsdienst für ihre wertvolle Arbeit endlich auch mehr finanzielle Wertschätzung entgegenzubringen: Gute Bezahlung. Mehr Personal. Mehr (Weiter-)Bildung für Alle.

Samir Schneider
© Isabella Thiel

Samir Schneider

Samir Schneider

SPD Landtagskandidat für Siegen-Wittgenstein

Die Beschäftigten in sozialen Berufen brauchen endlich die Anerkennung und Wertschätzung, die ihre Arbeit verdient. Die Mitarbeiter unterstützen Familien und Pflegebedürftige und arbeiten täglich am Limit. Das pädagogische Personal unterstützt und fördert schon die Kleinsten auf ihrem Bildungsweg. Das verdient Respekt und Anerkennung. Wir brauchen dringend einen sozialen Neustart in unserem Land. Dafür kämpfe ich an eurer Seite!

Sylvia Klein
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Sylvia Klein

Sylvia Klein

Stellvertretende Wohnbezirksleitung IGM Pendlerort Braunschweig

Die Sozialkompetenz erhält in unserer Gesellschaft lediglich mit Klatschen ihre Wertschätzung, aber wenn es ans Geld geht, dann drehen sich die Verantwortlichen im Kreis oder finden ausreden, warum es keine Entgelterhöhung geben kann. Ich bin der Meinung, dass die Beschäftigten in den menschennahen Dienstleistungen, zu denen die sozialen Berufe u.a. Krankenschwester, Pfleger gehören, einen richtig guten Job am Menschen machen. Sie sind trotz widriger Umstände für die Menschen da, die notwendige Hilfe benötigen. Dafür spreche ich meinen tiefsten Respekt aus. Diese Beschäftigten beweisen jeden Tag/Woche und das 24/7, dass sie neben ihrer Fachkompetenz und sozialen Kompetenz, ihr unermüdliches Engagement zum Einsatz kommt. Zudem arbeiten sie über ihre Belastungsgrenzen hinaus und ich setze mich für diese Menschen und ihre geleistete Arbeit ein, dass sie finanziell im Entgelt aufgewertet werden. Sie haben es mehr als verdient eine angemessene Bezahlung zu erhalten. Jede Entscheidung, jeder Handgriff, jede menschliche Zuwendung ist nicht mit Geld zu bezahlen, das ertönt immer wieder in Worten, auch von den Politiker:innen. Also redet nicht nur, sondern seht zu, dass die Beschäftigten in den menschennahen Berufen, die immer für uns da sind, dass diese Menschen mehr Geld verdienen und damit ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Sie haben es mehr als verdient finanziell besser gestellt zu sein.

Gundram Lottmann
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Gundram Lottmann

Gundram Lottmann

Landesvorsitzender GdP BW, Mitglied im Hauptpersonalrat der Polizei des IM BW

Als Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei unterstütze ich die Beschäftigten der Sozialen Arbeit, weil Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Respekt bedeutet:

Volle Aufmerksamkeit bei der Umsetzung der versprochenen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen innerhalb des Sozial- und Erziehungsdienstes.

Respekt, der sich in einer angemessenen Bezahlung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den sozialen Berufen widerspiegelt. 

Deshalb stehen alle Gewerkschaften des DGB im Schulterschluss  für die Aktion „Gute Arbeit in der Sozialen Arbeit“ zusammen.

Nicole Anger
© Ben Gross

Nicole Anger

Nicole Anger

Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt, DIE LINKE.

Pädagogische Fachkräfte in Kita und Hort, Sozialarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Schulsozialarbeit  - sie alle leisten Unermessliches mit den Menschen, die uns das Wertvollste sind: unsere Kinder und Jugendlichen. Dabei sind ihre eigenen Arbeitsbedingungen von Befristungen, Teilzeit, geringem Einkommen und schlechten Rahmenbedingungen geprägt. Es ist kein Luxus, wenn wir all unseren Kindern die bestmöglichen Rahmenbedingungen für ein glückliches und vor allem entwicklungsreiches Aufwachsen zur Verfügung stellen! Daher unterstütze ich euren Arbeitskampf, denn es ist unerlässlich, endlich genau JETZT, die Beschäftigungsbedingungen zu verändern und vor allem zu verbessern.

Dr. Karsten Schneider
© Kay Herschelmann

Dr. Karsten Schneider

Dr. Karsten Schneider

Arbeitsdirektor und Geschäftsführer des Klinikums Dortmund

Die Kolleginnen und Kollegen, welche in der Sozialen Arbeit tätig sind, leisten einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unseres Landes. Die Beschäftigten verdienen mit Ihrer Arbeit unseren Respekt.

Ursel Wolfgramm
© Privat

Ursel Wolfgramm

Ursel Wolfgramm

Vorstandsvorsitzende - Der Paritätische Baden-Württemberg

Die Wertschätzung und Anerkennung für die Beschäftigten der Sozialen Arbeit muss sich endlich auch in den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung wiederspiegeln – ausgedrückt nicht nur in Sonderzahlungen, wie Coronaprämien, sondern im Regelgehalt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im sozialen Bereich leisten außerordentlich viel und sind nicht nur systemrelevant sondern gesellschaftsrelevant.

Susanne Schaper
© Privat

Susanne Schaper

Susanne Schaper

Landesvorsitzende DIE LINKE Sachsen, Mitglied des Sächsischen Landtags

In der Corona-Pandemie haben die Beschäftigen, neben dem Pflegepersonal, immenses geleistet. Um die Unterstützung aufrechterhalten zu können, war viele sehr kreativ und engagiert damit die Angebot weiter zur Verfügung standen. Ich danke ihnen dafür. Die geleistet Arbeit ist ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft und wird sicherlich nach der Pandemie in einigen Bereichen noch mehr benötigt werden als sonst. Aus diesem Grund ist es für mich wichtig, dass die Beschäftigen die nötige Anerkennung für ihre so wichtige Arbeit bekommen und das nicht nur durch mehr Gehalt, sondern auch mit besseren Arbeitsbedingungen. Leider sind in diesem Bereich viele Stellen befristet, weil die Förderpraxis nur auf Haushaltsjahre abzielt. Dadurch stellt sich für viele Beschäftigt immer die Frage, ob die eigene Stelle im folgenden Jahr noch gefördert wird. Dies muss sich ändern! Ich werde mich als Landtagsabgeordnete in Sachsen für eine bessere Bezahlung und auch für bessere Förderungsmöglichkeiten!

Jens Mohrherr
© GdP

Jens Mohrherr

Jens Mohrherr

Landesvorsitzender, Gewerkschaft der Polizei Hessen

Krisenerprobt und unverzichtbare Leistungen müssen nicht nur verbal honoriert werden! Systemrelevant bedeutet, dass guter Lohn für gute Arbeit gezahlt werden muss!

Dr. Frank Dudda
© Thomas Schmidt

Dr. Frank Dudda

Dr. Frank Dudda

Oberbürgermeister Stadt Herne

Ob in den Kitas, in den Krankenhäusern oder in den Pflegeeinrichtungen – rund 1,5 Millionen Beschäftigte der Sozialen Arbeit leisten jeden Tag Besonderes. Ihr unverzichtbarer Einsatz für unsere Gesellschaft verdient allerhöchste Anerkennung – nicht nur in Form warmer Worte, sondern durch konkrete Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung. Wir brauchen diese Veränderungen, um soziale Berufe noch interessanter zu machen und sie langfristig zu stärken. Das dient uns allen.

Stefan Gebhardt
© Privat

Stefan Gebhardt

Stefan Gebhardt

MdL und Parl. Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im Landtag von Sachsen-Anhalt

Soziale Arbeit ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Aus meinem familiären Umfeld weiß ich, wie notwendig gerade heutzutage anständige Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen sind. Ich unterstütze daher aus vollem Herzen die Anliegen in der sozialen Arbeit und die Kampagne „Mehr Anerkennung braucht mehr Gesellschaft!“

Lena Saniye Güngör
© Privat

Lena Saniye Güngör

Lena Saniye Güngör

arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion in Thüringen

Für mehr Anerkennung durch einen spürbar höheren Lohn und bessere Arbeitsbedingungen! Deshalb unterstützte ich die Beschäftigten in der sozialen Arbeit und den Erziehungsdiensten in den neuen Tarifverhandlungen.

Petra Pau
© Olaf Krostitz

Petra Pau

Petra Pau

Mitglied des Deutschen Bundestages (Die Linke)

Rund 1,5 Millionen Beschäftigte der Sozialen Arbeit leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag dafür, dass unsere Gesellschaft funktioniert. Gleichzeitig kämpfen sie tagtäglich mit schlechten Arbeitsbedingungen, geringer Wertschätzung und zu geringem Lohn. Die sichtbare Folge: immer mehr Teilzeitarbeit und Fachkräftemangel. Die Folgen für unsere Gesellschaft, wenn dauerhaft immer weniger Menschen, die Unterstützung im Alltag bekommen, die sie benötigen, sind kaum vorstellbar. Es wird Zeit, dass sich etwas ändert. Es wird Zeit, dass Beschäftigte der Sozialen Arbeit den Lohn bekommen, den sie verdienen. Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass zum Wohle unserer Gesellschaft und nicht zum Wohle der Konzerne gehandelt wird!

Felix Banaszak
© Dominik Butzmann

Felix Banaszak

Felix Banaszak

NRW-Landesvorsitzender und Bundestagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Sozialarbeiter*innen und Erzieher*innen verbessern unser Leben ganz direkt. Durch ihren Einsatz erleben Menschen soziale und individuelle Teilhabe und Fürsorge. Das ist nicht nur ein Job - sondern für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Die Beschäftigten in sozialen Berufe verdienen deshalb mehr: Mehr Anerkennung, höhere Gehälter, bessere Arbeitsbedingungen - und unsere ganze Solidarität in der kommenden Tarifrunde!

Christian Uhr
© Roland Gorecki

Christian Uhr

Christian Uhr

Personaldezernent der Stadt Dortmund

Die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit leisten durch ihren tagtäglichen Einsatz einen unverzichtbaren Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Wer in diesem Bereich tätig ist, macht seinen Job mit voller Hingabe, weit über das normale Maß hinaus und nah am Menschen. Diese Arbeit verdient nicht nur Respekt und Anerkennung sondern auch angemessene Rahmenbedingungen und das nicht nur in Zeiten einer Pandemie. Es wird höchste Zeit, dass wir die Soziale Arbeit und ihre Beschäftigten mehr in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft stellen.

Denny Möller
© KVNGRS

Denny Möller

Denny Möller

Mitglied des Thüringer Landtags (SPD)

Gern unterstütze ich die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft ver.di bei Kampf für mehr Anerkennung ihrer Arbeit in den sozialen und erzieherischen Berufen. Sozialarbeiter:innen, Pfleger:innn und Erzieher:innen vom Kindergarten bis im Altenpflegeheim, vom Jugendklub bis zum Jugendheim leisten tagtäglich einen enormen Beitrag für unsere soziale Demokratie. Das braucht mehr Anerkennung, die sich in guten Arbeitsbedingungen und guten Löhnen widerspiegeln muss. Wir brauchen hier Entlastung durch mehr Personal. Bessere Arbeitsbedingungen brauchen wir auch um insbesondere junge Menschen für einen sozialen Beruf zu gewinnen. In diesem Sinne wünsche ich Euch maximale Erfolge in der Tarifrunde SuE uns stehe gerne auch bei Aktionen vor Ort aktiv zur Seite.

Sabine Friedel
© Privat

Sabine Friedel

Sabine Friedel

Mitglied des Sächsischen Landtags und parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion

Die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit verdienen hohe Anerkennung und Wertschätzung - denn ihre Arbeit ist gut für unsere Gesellschaft und für das Gemeinwohl! Natürlich braucht es bessere Arbeitsbedingungen, faire Einkommen und vor allem ausreichend viele Fachkräfte. Dass es an all dem oft fehlt, liegt nicht an mangelnder gesellschaftlicher Anerkennung. Unzählige Mütter und Väter, Omas und Söhne wissen sehr zu schätzen, was Erzieher*innen oder Sozialarbeiter*innen können und leisten. Es liegt an fehlenden politischen Mehrheiten, in diesem wichtigen Feld für ausreichend Stellen und gute Tarife zu sorgen und dafür genügend öffentliche Ausgaben zu leisten. Und diese Ausgaben durch die stärkere Besteuerung hoher Vermögen zu refinanzieren. Insofern überrascht der eine oder andere Unterstützer in dieser Runde ;-) Viel Erfolg!

Lisa Gnadl
© Peter Juelich

Lisa Gnadl

Lisa Gnadl

Mitglied des Hessischen Landtags (SPD)

Die rund 100.000 Beschäftigten der Sozialen Arbeit in Hessen verdienen genau wie ihre Kolleg*innen bundesweit unsere volle Solidarität bei den aktuellen Tarifverhandlungen. Tag für Tag leisten sie in Kitas, in der Kinder- und Jugendpflege, der Behinderten- und Obdachlosenhilfe sowie weiteren sozialen Bereichen unter enormen Kraftanstrengungen eine für unsere Gesellschaft unschätzbar wertvolle Arbeit. Die Anerkennung ihrer Tätigkeit muss sich auch finanziell und in der längst überfälligen Verbesserung der Arbeitsbedingungen bemerkbar machen.

Wolfgang Jörg
© Susie Knoll

Wolfgang Jörg

Wolfgang Jörg

Abgeordneter des Landtags von Nordrhein-Westfalen (SPD)

Unsere Kolleginnen und Kollegen in den sozialen Berufen brauchen eine faire Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Dafür kämpfen die 1,5 Millionen Frauen und Männer  zu Recht. Stellt Euch vor, Ihr werdet krank und keiner hilft Euch. Stellt Euch vor, Ihr seid verzweifelt, habt keine Wohnung, keine Perspektive, und keiner zeigt Euch gangbare Wege. Stellt Euch vor, Eure Kinder haben keine Chance, in einer Kita betreut und gefördert zu werden. Stellt Euch vor, pflegebedürftige Menschen finden keinen, der sich um sie kümmert. Unvorstellbar. Die Beschäftigten im sozialen Bereich sind das Fundament unserer Gesellschaft. Sie sichern unser Leben heute und sind der Garant für unser Morgen. Sie sind es, die unsere Gesellschaft zusammenhalten, als Sozialarbeiter*in, Erzieher*in oder als Beschäftigte in der Behindertenhilfe. Ihr Einsatz muss belohnt werden. Ihr habt meine volle Unterstützung.

Axel Gerntke
© SONJA THOMAS

Axel Gerntke

Axel Gerntke

Mitglied des Hessischen Landtags (DIE LINKE.)

Ich unterstütze die Beschäftigten der sozialen Dienste, weil sie etwas Wertvolles für die Gesellschaft leisten.

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
© SPD-Fraktion RLP / A. Heimann

Sabine Bätzing-Lichtenthäler

Sabine Bätzing-Lichtenthäler

Landtagsabgeordnete Rheinland-Pfalz (SPD)

„Erzieher*innen und Sozialarbeiter*innen spielen im Leben vieler Menschen eine unverzichtbare Rolle. Sie unterstützen Mütter, Väter, Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch ihre tagtägliche Beratungsarbeit und sie sind wichtige Bezugspersonen für all diese Menschen.“

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Florian Hirsch
© Privat

Florian Hirsch

Florian Hirsch

VKL-Sprecher VW Wolfsburg

Sozial- und Erziehungsberufe sind eine elementarer Stütze in unserem Land. Es ist schon längst Zeit, dass die Beschäftigten nach dem Applaus, auch eine monetäre Anerkennung bekommen. Für gute Rahmenbedingungen und faire Löhne!

Jessica Wirth
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Jessica Wirth

Jessica Wirth

Vorsitzende Stadtelternvertretung-Kita’s Wolfsburg & Mitglied der Bundeselternvertretung in Deutschland, Mitglied in der Landeselternvertretung Niedersachsen

Wertschätzung und Anerkennung sind keine Selbstverständlichkeit! Leider!

Sozial- und Erziehungsberufe sind ein wichtiger und unverzichtbarer Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Die heutige Kinder- und Jugendarbeit prägt die nächste Generation. Sie sind es wert, um für bessere und familienfreundliche Rahmenbedingungen, Stärkung und Bindung von Fachkräften einzustehen. Damit Stärken wir nicht nur unsere Zukunft, sondern auch die Zukunft folgender Generationen.

Wertschätzung gibt Sicherheit!

Diözesanleitung KAB Münster
© Privat

Diözesanleitung KAB Münster

Diözesanleitung KAB Münster

v.l. Elisabeth Hönig, Michael Prinz, Wolfgang Kollek, Sigrid Audick, Hermann Hölscheidt

Wir, der KAB Diözesanverband Münster, unterstützen die Gewerkschaft ver.di bei ihrem Einsatz für die Beschäftigten in den sozialen Berufen, derzeit besonders für die  Erzieher*innen und Sozialarbeiter*innen in den Kitas und sozialen Einrichtungen. Es sind die Personen, die unsere Gesellschaft beauftragt hat, sich um die Kleinen und Schwachen zu kümmern, damit sie ihr Leben gut ‚meistern‘ können. Wir unterstützen ver.di, weil wir diejenigen stärken, die sich für die Schwachen starkmachen!

Mona Neubaur
© Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen

Mona Neubaur

Mona Neubaur

Landesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW

Die vielen Frauen und Männer in den Sozial- und Erziehungsberufen halten unsere Gesellschaft am Laufen. Ohne sie geht nichts, sie tragen eine enorme Verantwortung. Dafür verdienen sie neben mehr Wertschätzung und Respekt endlich auch angemessene Löhne und Arbeitsbedingungen. Das geht uns alle an.

Dr. Dorothea Kliche-Behnke
© SPD/Hannah Bichay;

Dr. Dorothea Kliche-Behnke

Dr. Dorothea Kliche-Behnke

Mitglied des Landtags Baden-Württemberg (SPD)

Kita-Zeiten werden gekürzt, die Sorge, keine adäquate Pflege zu bekommen, nimmt zu. Inklusion ist erschwert, die Stellenausschreibungen werden immer länger und länger: Der Fachkräftemangel in den Sozial- und Erziehungsberufen trifft uns alle. Unbefristete Arbeitsplätze müssen selbstverständlich sein, soziale Arbeit braucht gute Arbeitsbedingungen. Deshalb unterstütze ich die ver.di-Forderungen in den aktuellen Tarifverhandlungen.

Anna Teresa Kavena
© MARTIN STEFFEN

Anna Teresa Kavena

Anna Teresa Kavena

Landtagskandidatin Recklinghausen und Oer-Erkenschwick (SPD)

Als Diplom Sozialpädagogin, die jahrelang im sozialen, operativen Bereich gearbeitet hat und als Teil dieser Gesellschaft ist es für mich selbstverständlich, die über 1,5 Millionen  Beschäftigten der sozialen Arbeit zu unterstützen und darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig ihre Arbeit für unser alltägliches Leben ist. Denn ohne den Einsatz und das Engagement von Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und vielen anderen pädagogischen Fachkräften würde unser Alltag massiv eingeschränkt. Für ein gut funktionierendes und soziales Miteinander dürfen wir die Bedürfnisse derer, die uns ein sorgenfreies Leben und wertvolles Netz der Solidarität bieten, nicht als selbstverständlich ansehen. Wir müssen weg von einem Denken, das auf Egoismus und Eigennutz basiert hin zu mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung für die Dinge, die für uns so selbstverständlich geworden sind. Ich kämpfe für eine faire Bezahlung in allen sozialen Berufen. 

Anja Butschkau
© Susie Knoll

Anja Butschkau

Anja Butschkau

Mitglied des Landtags NRW (SPD) und Vorsitzende Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der NRW-SPD

Soziale Gerechtigkeit ist kein Selbstläufer. Sozialarbeiter*innen leisten jeden Tag eine wichtige Arbeit, um diesem Ziel näher zu kommen. Sie sind für Menschen da, die es nicht alleine durchs Leben schaffen. Sie unterstützen Menschen dabei, Fuß in der Arbeitswelt zu fassen. Sie ermöglichen die Teilhabe an unserem gesellschaftlichen Zusammenleben. Sie sind für ihre Klient*innen wichtige Ansprechpartner*innen in vielen, vielen Fragen. Sie sind ganz einfach unentbehrlich, wenn es darum geht, Chancen zu schaffen. Um diese verantwortungsvolle Aufgabe leisten zu können, brauchen sie vernünftige Arbeitsbedingungen und eine faire Entlohnung. Ich unterstütze deshalb sehr gerne die Tarifverhandlungen der Kolleg*innen.

Jonas Hoffmann
© Knut Burmeister

Jonas Hoffmann

Jonas Hoffmann

Mitglied des Landtags Baden-Württemberg (SPD)

Soziale Arbeit ist das Herz unserer Gesellschaft. Erziehung und Pflege etwa sind zentrale Dienste vom Anfang unseres Lebens bis zum Schluss – und dazwischen. Deshalb unterstütze ich die Initiative von ver.di für mehr Anerkennung für die Beschäftigten. Ein Ziel der Initiative ist, Rahmenbedingungen für entsprechende Berufe attraktiver zu gestalten. Einen Beitrag dazu können gesetzliche Ansprüche auf Weiterbildung darstellen. Berufsbegleitende Qualifizierung dient nämlich nicht nur uns als Gesellschaft, sondern speziell auch denen, die zentrale Dienste wie Erziehung und Pflege leisten.

Ates Gürpinar
© Olaf Krostitz

Ates Gürpinar

Ates Gürpinar

Mitglied des Deutschen Bundestages (DIE LINKE.)

Als Erzieher*innen kümmert ihr euch um die Kinder, als Sozialarbeiter*innen helft ihr durch die Krisen. Ihr seid wichtige Säulen unserer Gesellschaft und habt auch in der Pandemie Großes geleistet. Dafür habt ihr verbale Anerkennung bekommen. Das reicht aber nicht. Dies muss sich nun auch in einer deutlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Bezahlung widerspiegeln. Dafür wünsche ich euch und ver.di in den Tarifauseinandersetzungen viel Erfolg. Ihr habt dafür meine volle Unterstützung.

Unterstützer Andreas Stoch
© ver.di

Andreas Stoch

Andreas Stoch

Landtagsabgeordneter Baden-Württemberg, SPD

"Wir haben es doch alle gemerkt, zuletzt in der Pandemie, wie wichtig die Berufe im Erziehungsdienst, wie wichtig die Berufe in der Sozialen Arbeit sind."

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Pendlerort Braunschweig
© Privat

POBS

Pendlerort Braunschweig der IG Metall Wolfsburg

Der Pendlerort Braunschweig der IG Metall Wolfsburg steht Seite an Seite mit den Mitgliedern von ver.di. Wir gehen gemeinsam auf die Straße, um uns für Arbeitnehmer:innenrechte sowie gewerkschaftspolitische Themen einzusetzen. Wir sind Gleichgesinnte! Wir engagieren uns gemeinsam für Mehr-braucht-Mehr, denn es ist unerlässlich, dass die Arbeitnehmer:innen aus menschennahen Berufen, die sich tagtäglich für die Menschen einsetzen oder für sie da sind, in jeglicher Form eine Anerkennung verdienen. Dazu gehört für uns „Mehr Engagement braucht Mehr Entgelt“ und das nicht nur als Floskel.

Doris Rauscher
© Lennart Preiss

Doris Rauscher

Doris Rauscher

MdL Bayern, SPD, Vorsitzende des Ausschusses Soziales im Bayerischen Landtag

Ohne all die engagierten Fachkräfte im sozialen Bereich wäre unsere Gesellschaft nicht denkbar – ihre Leistung verdient mehr Wertschätzung, endlich bessere Arbeitsbedingungen und gute Bezahlung. Geredet wurde lange genug, jetzt ist es Zeit für Taten!

Dirk Panters
© Hammermaennchen

Dirk Panter

Dirk Panter

Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

Die vielen Beschäftigten in der Sozialen Arbeit machen einen zentralen Pfeiler unserer Gesellschaft aus und leisten einen unerlässlichen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt. Nicht zuletzt in Zeiten der Pandemie haben sie Außergewöhnliches geleistet. Ihre Leistung verdient auch finanzielle Anerkennung und Respekt — in Form höherer Löhne und besserer Arbeitsbedingungen. Ich unterstütze die Forderungen der Arbeitnehmer:innen in der Tarifrunde. #mehrbrauchtmehr

Rainer Schmeltzer
© Privat

Rainer Schmeltzer

Rainer Schmeltzer

Mitglied des Landtags NRW (SPD), Staatsminister a.D.

Respekt, Anerkennung und Wertschätzung sind das eine. Die unverzichtbaren Leistungen der Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst brauchen aber auf jeden Fall ordentliche Arbeitsbedingungen und eine vernünftige Bezahlung. Deshalb stehe ich zu den Tarifverhandlungen und wünsche viel Erfolg!

Andreas Schwarz
© Lena Lux

Andreas Schwarz

Andreas Schwarz

Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg

Während der Corona-Krise mussten haben viele von uns deutlich gespürt: Die Arbeit im Sozialen Dienst ist so wichtig für unsere Gesellschaft. Wir müssen unseren Dank für die Menschen in diesen Berufen ausdrücken und zwar nicht nur mit Beifall und Lob. Pfleger*innen, Erzieher*innen und Sozialarbeiter*innen haben es verdient für ihre harte und anstrengende Arbeit und ihren Einsatz entsprechend entlohnt zu werden. Ich unterstütze aus ganzem Herzen und voller Überzeugung die Forderungen. Sie sind ein Wegbereiter für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen!

Prof. Dr. Wolfgang Reinhart
© Privat

Prof. Dr. Wolfgang Reinhart

Prof. Dr. Wolfgang Reinhart

Vizepräsident des Landtags in Baden-Württemberg

Welch verantwortungsvollen und wertvollen Dienst die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit jeden Tage für unsere Gemeinschaft leisten, haben zwei Jahre Pandemie nur allzu deutlich gezeigt. Ihr Bestreben, mit besseren Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit dem Fachkräftemangel zu begegnen, findet daher meine volle Unterstützung.

Harry Mergel
© Privat

Harry Mergel

Harry Mergel

Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn

Die Beschäftigten im Bereich Soziale Arbeit sind Gesicht und Herz unserer Stadt. Die Erzieherin, der Leiter des Jugendhauses, der Sozialarbeiter in der Obdachlosenhilfe - in ihrer Hand und Verantwortung liegt die Entwicklung unserer Kinder, und sie bilden das Auffangnetz für alle in schwierigen Lebenslagen. Damit sind unsere Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen unverzichtbare Stützen unseres Gemeinwohls und wichtige Leistungsträger für den sozialen Zusammenhalt. Dafür braucht es unsere Anerkennung, gute Arbeitsbedingungen und eine gerechte Bezahlung.

SPD-Fraktion im Rat der Universitätsstadt Siegen
© Privat

SPD-Fraktion in Siegen

SPD-Fraktion im Rat der Universitätsstadt Siegen

Bernardo Adhemar Molzberger, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands Siegen und Landtagskandidat, Detlef Rujanski, Vorsitzender der SPD-Fraktion Siegen, und Ingmar Schiltz, Geschäftsführer der SPD-Fraktion Siegen und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses in Siegen (v.l.n.r.)

Bessere Arbeitsbedingungen, Bekämpfung des Fachkräftemangels und angemessene Lohnerhöhung – diese Forderungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst werden von der Siegener SPD eindeutig unterstützt. Wir stehen ganz klar auf der Seite der Beschäftigten!

Michael Unser
© Louis GRAUF

Michael Unser

Michael Unser

1. Bevollmächtigter, IG Metall Heilbronn-Neckarsulm

Durch die Corona Pandemie hat sich das Leben der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dramatisch verändert. Die Betreuung der Kinder in Schule oder Kita war über Wochen hinweg ausgeschlossen, nun ist sie immer noch stark eingeschränkt. Die Erzieherinnen und Erzieher leisten Tag für Tag einen hervorragenden Job, das hat mehr Anerkennung verdient. Als IG Metall Heilbronn-Neckarsulm unterstützen wir die Tarifverhandlungen der Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst. Wer gute Arbeit leistet, muss auch gut bezahlt werden.

Florian Schneider
© Privat

Florian Schneider

Florian Schneider

Landtagsabgeordneter für den südlichen Landkreis Kassel (SPD)

Soziale Arbeit ist in unserer Gesellschaft enorm wichtig und eine tragende Säule unseres Daseins. Seien es die Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagog*innen oder weitere Menschen im Sozialsektor, ohne sie wären wir aufgeschmissen. Ich unterstütze daher ausdrücklich den Aufruf für eine gerechtere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Gerade in den letzten Jahren sind die Herausforderungen der 1,5 Mio. Fachkräfte bundesweit und 100.000 Mitarbeitenden in Hessen enorm gestiegen. Die Corona-Pandemie hat einen weiteren erheblichen Beitrag dazu geleistet. Auch deshalb unterstütze ich die Forderungen der verdi ausdrücklich, um allen Menschen im Sozial- & Erziehungsdienst endlich die Anerkennung zuzusprechen, die wir als SPD schon lange fordern. Mehr braucht mehr!

Hartmut Limbeck
© Privat

Hartmut Limbeck

Hartmut Limbeck

Ehemaliger ver.di Landesbezirksleiter NRW

Früher spielte das Familienleben eine wichtige Rolle in allen Erziehungsfragen. Das gemeinsame Essen, der Austausch untereinander, das Erlernen der Sprache,Regeln des Zusammenlebens und Mithilfe im Haushalt gehörten dazu. So wurden Werte vermittelt Grtenzen gesetzt und soziale Kompetenz erlernt. Heute ist das völlig anders. Die Familie kommt kaum mehr in dieser Form zusammen, Schichtdienste der Eltern, Termine der Kinder, Kommunikation übers Internet und Handy verhindern dies, sodass die Familie Ihrem Erziehungsauftrag oft genug nicht mehr erfüllt. Diese Aufgabe muss immer mehr der SuE übernehmen. Seine Bedeutung für die gesellschaftliche Entwicklung hat von daher in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Diese stetig zunehmende Leistung und Verantwortung für unsere gesellschaftliche Entwicklung und unseren Zusammenhalt wurde aber weder durch eine gesellschaftliche noch durch eine leistungsgerechte Bezahlung anerkannt. Nun ist es an der Zeit, einen großen Schritt in diese Richtung zu tun

Pascal Meiser
© Olaf Krostitz

Pascal Meiser

Pascal Meiser

gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Eine Aufwertung und Entlastung der Sozial-und Erziehungsberufe ist dringend erforderlich. Dazu sind neben einer besseren Bezahlung durch eine verbesserte Eingruppierung, mehr Möglichkeiten zur Qualifizierung und eine Entlastung durch mehr Personal notwendig. Das alles wird für eine qualitativ hochwertige Bildungs- und soziale Arbeit gebraucht, die für unsere Gesellschaft unverzichtbar sind. Um all das geht es in der aktuellen Tarifauseinandersetzung für die Sozial- und Erziehungsdienste der Kommunen und dabei haben die Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter mit ihren Gewerkschaften meine volle Unterstützung!

Alexander Throm
© Laurence Chaperon

Alexander Throm

Alexander Throm

Innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit leisten täglich einen unverzichtbaren und verantwortungsvollen Dienst für unsere Gesellschaft – das war bereits vor der Pandemie so und hat sich in den vergangenen zwei Jahren noch einmal sehr deutlich gezeigt. Dafür verdienen sie Dank, Anerkennung und gute Arbeitsbedingungen. Wird die Attraktivität dieser Berufe gesteigert, wirkt dies auch dem Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit entgegen.

Silke Ortwein
© Privat

Silke Ortwein

Silke Ortwein

Regionsgeschäftsführerin, DGB Bezirk Baden-Württemberg

Ich möchte dass die Menschen im Sozial- und Erziehungsdienst endlich so bezahlt werden, wie ich von ihnen behandelt werde:
Fair und angemessen!

Prof. Dr. Uli Paetzel
© Johannes Glinka / EGLV

Prof. Dr. Uli Paetzel

Prof. Dr. Uli Paetzel

Vorsitzender des Vorstands Emschergenossenschaft / Lippeverband

Der gesellschaftliche Beitrag, den die Beschäftigten in der sozialen Arbeit täglich leisten, ist unverzichtbar für eine demokratische und gerechte Gemeinschaft. Die Corona-Krise wurde bislang nicht ausreichend als Chance begriffen, die Lage der Erzieherinnen und Erzieher oder unseres Pflegepersonals nachhaltig zu verbessern. Das muss sich ändern. Durch bessere Arbeitsbedingungen, faire Löhne und den Einsatz für Nachwuchskräfte muss sich für diejenigen etwas bewegen, die sich um die schwächsten und verletzlichsten Menschen unserer Gesellschaft kümmern.

Gregor Kaiser
© Privat

Gregor Kaiser

Gregor Kaiser

Fraktionsvorsitzender B90/Die Grünen im Rat der Stadt Lennestadt

Die Arbeit mit und der Dienst an Menschen ist für eine solidarische, lebenswerte Gesellschaft unabdingbar und absolut wertvoll. Die Beschäftigten haben definitiv bessere Löhne und Arbeitsbedingungen verdient. Das derzeitige Lohnniveau ist beschämend.

Uli Dettmann
© Privat

Uli Dettmann

Uli Dettmann

ehem. Stellvertretender Landesbebezirksleiter ver.di NRW

Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst leisten durch ihren tagtäglichen Einsatz einen unverzichtbaren Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Wer in diesem Bereich tätig ist, macht seinen Job auch in schwierigen Zeiten mit voller Hingabe, weit über das normale Maß hinaus und nah am Menschen. Den kleinsten einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, den Schwächsten Hilfe und Unterstützung zu geben. Sie sind es auch, die sich professionell um die geflüchteten Menschen kümmern, von der Wohnraumbeschaffung bis zur Aufarbeitung der traumatischen Erlebnisse. Diese Arbeit verdient nicht nur Respekt und Anerkennung sondern auch wertschätzende Rahmenbedingungen. Darum unterstütze ich die Beschäftigten im aktuellen Tarifstreit.

Monika Schwarz
© Privat

Monika Schwarz

Monika Schwarz

ehem. Stellvertretende Landesbezirksleiterin ver.di NRW

Die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes garantieren durch ihre Arbeit und ihr Engagement, egal unter welchen Bedingungen, einen wesentlichen Teil der Daseinsvorsorge unserer Bevölkerung. Dafür erhalten sie maximal wertschätzende Worte. Das reicht allerdings nicht. Jetzt ist es an der Zeit für Taten. Sie benötigen endlich spürbare Erhöhungen ihrer Vergütungen, die nachhaltig, bis in die Rente, ihre Wirkungen entfalten.

Kerstin Tack
© Privat

Kerstin Tack

Kerstin Tack

Vorsitzende Paritätischer Wohlfahrtsverband Niederersachsen

Attraktive Arbeitsbedingungen - Fachkräfte für morgen

Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock
© Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock

Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock

Vorsitzende der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.

Die Beschäftigten in den Diensten und Einrichtungen aller Verbände in der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg leisten professionelle Soziale Arbeit. Sie unterstützen und begleiten, betreuen und pflegen eine Vielzahl Menschen. Quer durch alle Hilfebereiche der Sozialen Arbeit sind dies Beschäftigte in den Sozial- und Gesundheitsberufen zur Betreuung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen oder Familien, in der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen oder in der Pflege und Betreuung von Alten und Kranken. Diese Arbeit ist anspruchsvoll und wertvoll – sie ist systemrelevant. Das muss sich auch in den tariflichen Rahmenbedingungen widerspiegeln. Mit Blick auf die unterschiedliche Refinanzierung müssen die Strukturen für den Kita-Bereich, die Kinder- und Jugendhilfe und die Eingliederungshilfe differenziert betrachtet werden.

Arnulf Frhr. von Eyb
© Privat

Arnulf Frhr. von Eyb

Arnulf Frhr. von Eyb

Mitglied des Landtags Baden-Württemberg, Abgeordneter für den Wahlkreis Hohenlohe

Die Beschäftigten im Bereich der Sozialen Arbeit sind eine elementare Stütze der Gesellschaft und für unser Land unverzichtbar. Ob Erzieher, Sozialarbeiterinnen oder andere Beschäftigte in der Kinder-, Jugend-, Sozial- oder Behindertenhilfe: Diese Menschen verdienen unsere uneingeschränkte Anerkennung – und das muss sich auch zwingend in einem angemessenen Einkommen widerspiegeln. Dies ist nicht nur eine Frage der Wertschätzung sondern steigert zudem auch die Attraktivität dieser Berufe.

Diana Becher
© Privat

GGPS Hannover

GGPS Hannover

Diana Becher, BRV der GGPS Hannover GmbH (Paritätischer Hannover)

Das wofür sich die Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst einsetzen ist nicht nur inhaltlich richtig, sondern unterstützt auch die Forderungen der Kolleg*innen der GGPS und der Wohlfahrtspflege.
 
Die Kolleg*innen in den Kitas, der Behindertenhilfe und auch in der Kontakt- und Beratungsstelle sind ohnehin schon vor der Pandemie extrem belastet gewesen. Jetzt in der Pandemie um ein Vielfaches mehr. Sie setzen sich im täglichen Miteinander mit dem Klientel einem vielfachen des Risikos aus, dass Beschäftigte in anderen Bereichen tragen. Und sie tun es für die ihnen anvertrauten Kinder, Familien und z.B. Selbsthilfegruppen aus Überzeugung. Denn  sie die Kolleg*innen des SuE wissen, das ihre Arbeit wichtig ist! 

Jetzt wird es Zeit, die Anerkennung auch in vernünftigen Entlohnungen und Refinanzierungen zu erleben! Wir haben es mit einem enormen Fachkräftemangel zu tun. Woran liegt das? Warum sind die sozialen Berufe so unattraktiv geworden? Der Fachkräftemangel führt zusätzlich zu Belastungen in den Einrichtungen. Das KitaG hat auch nicht zu erhofften Verbesserungen von Arbeitsbedingungen geführt. Jetzt werden peu a peu die Gruppenstärken aufgeweicht, damit ukrainische Flüchtlingskinder eine zugegebenermaßen notwendige Betreuung erhalten können. Fachlichkeit ist zunehmend unwichtig. Es zählt zunehmend die Aufbewahrung, statt individuelle Förderung. 

In der Behindertenhilfe ist ebenfalls ein großer Fachkräftemangel zu beklagen. Aus- und Weiterbildung muss häufig aus eigener Tasche gezahlt werden. Ohne sie ist eine ernstgemeinte Begleitung Förderbedürftiger Menschen und deren Familien nicht möglich. 

Mehr ist mehr! Mehr Anerkennung! Bessere Arbeitsbedingungen für die ich mich als Betriebsrätin täglich einsetze, bessere Rahmenbedingungen die wir seit Jahren von der Politik fordern und auch nicht zuletzt mehr im Portemonnaie! Mehr ist mehr! 

Anna Spaenhoff
© Anna Spaenhoff

Anna Spaenhoff

Anna Spaenhoff

Mitglied des Rates der Stadt Dortmund, Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie

Ich unterstütze die Tarifverhandlungen der Beschäftigten aus der Sozialen Arbeit, weil Klatschen nicht genug ist! Die Mitarbeitenden haben bereits vor der Pandemie enormes für unsere Gesellschaft geleistet und müssen neben der eigenen unsicheren Lage während der Pandemie, weiterhin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene da sein und ihnen helfen. Und die Kolleg*innen tun dies gerne und aus Überzeugung! Ihr Engagement wird auch in Zukunft unverzichtbar für unsere Gesellschaft sein. Sie werden mit den menschlichen Folgen und Schicksalen konfrontiert, deren Ausmaß wir durch die Pandemie noch gar nicht ganz überblicken können. Das verdient nicht nur verbalen Respekt, sondern muss sich auch im Lohn und in den Arbeitsbedingungen niederschlagen!

Jennifer M
© Privat

Jennifer M

Jennifer M

Die Soziale Arbeit kennt viele Arbeitsfelder, doch eines haben alle gemein: Wir Sozialarbeiter*innen helfen Menschen dabei, zu lernen, sich selbst zu helfen.

Wir leben Empowerment und müssen doch gleichzeitig um jeden Tag für uns selbst kämpfen, denn die Arbeitsbedingungen sind verbesserungswürdig und die Bezahlung mangelhaft. Oft geht unser Beruf mit einem Risiko für unsere körperliche und seelische Unversehrtheit einher. Sicher, es gibt in solchen Fällen eine Risikozulage - im Wert einer Familienpizza pro Monat. Und das ist doch bezeichnend für die gesamte Problematik!

Wir Sozialarbeiter*innen verdienen Anerkennung und Wertschätzung und das muss sich in den Arbeitsbedingungen und dem Lohn wiederfinden.

AWO Berlin
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AWO Berlin

AWO Berlin

Wir, Kolleg*innen der AWO Berlin, unterstützen die Streikbewegung für bessere Bedingungen im Sozial- und Erziehungsdienst! Euer Kampf ist unser Kampf! Wir stehen hinter Euch. Was Ihr erstreitet, davon profitieren wir auch. Der TV-L ist auch die "Leitwährung" für unsere Bezahlung und Bedingungen.

Kirsten Axt
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Kirsten Axt

Kirsten Axt

Erzieherin in der ev. Kirche

Ich unterstütze die Kampagne Mehr braucht mehr, weil es an der Zeit ist, Arbeitsbedingungen in Kitas so zu gestalten, dass Menschen dort arbeiten möchten, und nicht nach der Ausbildung den Arbeitsbereich Kita verlassen.

Weil es bereits eine Studie gibt, die belegt, wie wichtig Kitas für unsere Gesellschaft sind – vor allem in der Pandemie – das muss honoriert werden, weil wir es wert sind!!!

Daniela Cavallo
© Privat

Daniela Cavallo

Daniela Cavallo

"Wir stehen hinter euch!"

Timon Gremmels
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Timon Gremmels

Timon Gremmels

Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)

Ich unterstütze den Arbeitskampf der Beschäftigten im Bereich der sozialen Arbeit, weil Arbeit mit Menschen im Vergleich zur Arbeit in der Industrie nicht schlechter bezahlt werden darf.